56 Sortimentsbuchhändler. Sortiren.
sehten aber in der Ostermesse bezahlt; s. unter Buch-handel,^. 7, S. 198.
Sorcimentsbuchhändler, ein Buchhändler, welcherbloß Sortiment, oder fremde Werke, die ihm zugesen-det werden, führt, zum Unterschiede von dem Ver-lagsbuchhändler, welcher eigene, bei ihm herausge-kommene Werke debitirt.
SorcimenrshKndel, s. oben, unter Sortiment undunter Buchhandel, Th. 7, S. 198.
Sorcimeiltshandlung, eine Handlung, welche nurSortiment führt und keinen Verlag hat.
Sortimenrsstcm, beim B e r n st e i n h a n d e l, diegrößten und besten Stücken Bernstein, wahrscheinlichweil nur sie zu dem Sortimente kommen, zum Unter-schiede von dem Sand steine, dem Schlug, denKnobeln, den Tonnensteinen rc.; s. unterBernstein, Th. 4, S. 248. >
Sorrimenrsstück, nennt man die großen, schön gefärb-ten, theuren Stücken des Bernsteins.
Sortiren, ein regelmäßiges, thätiges Zeitwort, vonSorte, im Handel und Wandel, Dinge einer Artzusammenlegen oder thun, daher die Waaren sortiren,nicht sowohl die schlechten von den guten sondern, alsauch die Waaren jeder Art beisammen legen. So z.B. sortirt man Zeuge, indem man das fehlerhafteauswählt und besonders legt, was nämlich Flecken inder Farbe, Löcher rc. hat, die guten Zeuge werdendann theurer, die fehlerhaften aber billiger verkauft.Vvn den Gummatas wählt man die reinsten, klar-sten und größten Stücke aus, und macht daraus einebesondere Sorte, die man unter dem Namen Elec-tagattung, und die schlechte unter dem Namen inSorten verkauft; eben so macht man es mit Rosi-nen, Mandeln und verschiedenen andern Waaren, woman die schönsten Stücke heraussucht oder sorrirt undsie dann theurer verkauft, dagegen die schlechteren wohl-