Sortiren. 57
feiler. Die Lumpen werden sortirt, um alle ge-bräuchliche Sorten Papier daraus zu machen; als1) baumwollene Lumpen, aus welchen, mit einigemZusätze von feinen Leinen-Lumpen das Makulatur ver-fertiget wird. 2) Weiße feine Lumpen zu dem feinenweißen Makulaturpapier. 3) Elephant- und Royal-lumpen, und zwar n) feine und 6) große Royallum-pen, beide von Leinen, znm Einpackpapier. 4) Druck-lumpen, a) feine, zum guten, und 6) grobe, zumschlechten Druckpapier. 5) Conceptlumpen, und zwar->) grobe^ zum schlechten, und I>) feine zum besserenConceptpapier, 6) Mittelschreibpapierlumpen zu Mit-telforten von Schreibpapier. 7) Ordinaire Schreib-papierlun.pen, woraus ein etwas besseres Schreibpa-pier gemacht wird. 8) Originallumpen, als: n) feineund 6) gröbere zum guten Schreibpapier. 9) Post-papierlumpen, und zwar ») feine, zum feinsten, und1,) mittlere, zum minderfeinsten Postpapier. Aus 24-Centner reingemachte Lumpen erhält man nur einenBallen Schreibpapier, das Rieß 12 Pfund und derBallen etwa 120 Pfund schwer. Ein großer Verlustan Papiermaterialien bei der Arbeit. Ueber dasSortiren derLumpen, s. auch denArt.Pavier,Th. 106, S. 5/5 u. f. nach.
Das Sortiren der Wolle in den Wollenzeug-manufakturen. Dieses Geschäft des ManufakturerSerfordert unter allen seinen Arbeiten die meiste Einsichtund Erfahrung, um die eingekaufte Wolle zu den ver-schiedenen Zeugarten bestmöglichst zu sortiren; s. un-ter Schaaf und Schaafzucht, Th. 138 und 139 ,und den Art. Schaafwolle, Th. 139, und denArt. Wolle, in W. — Beim Perrückenmachersortirt man die Haare, indem man sie auseinander lie-fet; s. unter Perrücke, Th. 108, S. 637 u. f. DaSSortieren der Spielkarten, s. unter Karte,Th. 135.