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Souveränität.
mit dem eben so werthwollen Alten verbindet. So istdas Annähern der Stände in der neuesten Zeit einewerthvolle Gabe des Zeitgeistes; das Volk bildet sogleichsam eine Familie, ohne Rang und Stand, ohneder Bildung zu schaden, weil der weniger Gebildetesich immer schon in einer gewissen Entfernung erhält.Die Monarchie erhält hierdurch das Werthvolle derRepublik. Die Römerrepublik wäre schon weit früherin Trümmer gesunken, weit früher hätte sie schon derMonarchie wieder Platz machen müssen, wenn sichnicht die Patricier den Plebejern durch Heirathen,Lurch Geldunterstützungen rc. genähert hätten, sie er-hielten hierdurch immer Partheien im Volke, hattenimmer ihre Clienten, und wurden mit allen Anschlä-gen, die gegen ihren Stand und gegen die Republikgemacht wurden, früh genug bekannt, um diesen einenDamm entgegen setzen zu können. Die Souveränitätkann nur bei einer solchen Einrichtung in einem kulti-virten Staat gewinnen, und der Friede und die Ruhealler Stände, des ganzen Volkes ist gesichert. In ei-nem Staate, wo nur die rohe Kraft gilt, wo die eigent-liche Aufklärung nur erst sehr wenige Fortschritte ge-macht hat, da kann eine strenge Absonderung derStände, ein sogenannter Kastengeist, eher bestehen,ohne der Souveränität, dem Ganzen zu schaden, wiewir dieses in China, Japan und in mehreren anderenReichen sehen; allein in einem kultivirten und dadurchhumanisirten Staate ist dieses nicht güt möglich, ohnenicht Reibungen der Stände zu bewirken, wie solchesaus der Geschichte, selbst der neuesten, bekannt ist, dieimmer dem Beherrscher und dem Staate nachtheiligsind. Hier muß daher das Gleichgewicht durch eineAnnäherung der Stände erhalten werden, um alleKräfte zum Zwecke des Staates zu entfalten und zunutzen, ohne daß eine Kraft sich zu sehr erhebt und derandern schadet; denn nach einer glücklichen Verthei-