Spaabrunnen. 125
ßes viereckiges Behältniß in die Erde gemauert, undin geschloßenen Gewölben wohin man einige Stufenhinunter tritt, oder sich hinuuterstürzt. Gleich dane-ben ist noch ein anderes Bad zu gleicher Absicht soeingerichtet, und ein drittes kann mit warmen Wassergefüllt werden. Die Berge dieser Gegend bestehenaus grünrothem Thone, der sich in feine Blätterspaltet und weich anzufühlen ist. Es liegen auchüberall Eisensteine und schöne Kiese zu Tage. ZehnTropfen Galläpfel-Tinktur, in 4 Unzen Wasser ge-tröpfelt, machten eö sogleich purpurrokh, dann schwärz-lich, endlich schwarz und undurchsichtig. Nach vier-undzwanzig Stunden ward es violett und am Bodenlagen fiockigte, schwarze Wolken, Lackmuötintur wurdekarmoikinroth. Die Auflösung des Bleyzuckers machtedas Wasser wenig weiß und milchigt, doch hatte sichein weißgraues Pulver gesetzt. Zerflossenes Weinstein-salz gab einen strohfarbenen Niederschlag. Die Auf-lösung der Sublimats machte das Wasser gleich, aberwenig trübe, nachher setzte sich etwas gelbes Pulverzu Boden. Auf der Oberfläche setzte sich eine schil-lernde Haut. Die Auflösung der Schwefelleber machtedas Wasser wenig trübe, die Mischung schmeckte säuer-lich und roch faulichk, die Seiten des Glases warenmit Blasen bedeckt. Die Auflösung des Höllensteinsmachte das Wasser trübe, und bewirkte milchigte Wol-ken, am folgenden Tage war ein schwarzes Pulver amBoden und an den Seiten des Glases, wodurch dasWasser beim Aufrühren graubraun wurde. BeimOeffnen einer Flasche, die des Tages zuvor halb aus-geleert worden war, gab das Wasser einen Laut, stießviele elastische Luft aus, schmeckte wenig säuerlich, garnicht stechend, scharf, sah gelblich trübe aus, und hattebräunliche Körper herumschwimmend.
Von den sechs Quellen, Pouhont, Geronster,Sauveniere, Groiöbeek, Watrotz u. Tonne-