126 Spaabrunnen.
l e t, hat die erste, der Po »hont, der seinen Namenwahrscheinlich von dem Wallonischen Worte poribir,welches soviel als smissor oder schöpfen heißt, weiltäglich eine große Menge von diesem Wasser zumGetränke der Kranken und Einwohner geschöpft undviele Flaschen damit gefüllt werden, nach Berge-manS Untersuchung, welche er in Schweden mit diesemWasser, also weit entfernt von der Quelle, vornahm, fander in einer Schwedischen Kanne folgende Bestandtheile.Sauerstoff 45 Zoll
gesauerstoffte Kalkerde 8^ Gran
- - Bittererde 20 -
» - Eisen 3^ -
- - Mineralalkali 8^- -
Nach den Bemerkungen, die man mit diesem Was-ser an der Quelle, und entfernt davon getrunken, ge-macht hak, soll es, von der Quelle entfernt getrunken,wie gemeines Wasser gegen dasjenige an derselben ge-trunken schmecken. Die zweite Quelle, der Geron-ster, ist in einem hohen Eichenwalde, eine starke halbeStunde vom Dorfe südwest. Ueberall strömen kleineNebenbäche von den umherliegenden Anhöhen herabüber den Weg, und stürzen sich brausend in die zurRechten gelegene Tiefen. Die Quelle selbst ist zurRechten der Straße, am Abhänge einer ausgemauer-ten Anhöhe in ein rothes marmornes Becken und einemit Marmorsäulen unterstützte Nische gefaßt, welche1651 der Graf Conrad von Burgsdorf aus Dank-barkeit für die Dienste, die ihm dieGeronster geleistet,errichten ließ; am Ende eines an der Seite offenen,oben bedeckten Ganges, ist die Wohnung des Aufse-hers, wo man Milch und andere Bedürfnisse erhaltenkann. Das Wasser ist sehr klar und sieht nicht nurgegen das Licht gehalten stahlfarben aus, sondern auchwenn man es in einem Gefäße so hält, daß das Lichtdarauf fällt; es perlt beim Schöpfen, kommt aber ohne