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Feuchtigkeit befreit wird, damit es in der Folge bei derfernern Zurichtung das Fett annehmen könne. —Beim Zimmermann heißt spalten, starke Hölzermit der Säge nach der Länge von einander trennen,zu Balken, Sparren, Pfosten oder Brettern, die manzu Zimmerarbeiten gebraucht. — Bei den Schlös-sern wird spalten oft für Schroten gebraucht,wenn sie nämlich das warme Eisen nach der Längemit dem Hammer und Meißel durchschlagen. —2) Bei den Steinsetzern heißt spalten, einengroßen Scein von einander schlagen, und zwei darausmachen, welches auch bei den Steinhauern ge-braucht wird, und dasselbe bedeutet. — Das Spal-ten des Kamelgarns beim Knopfmacher. DasKamelgarn, welches man zu halbseidenem Kamelgarn,womitan Kleidern öfters Knöpfe u. Knopflöcher verferti-get werden, gebraucht, muß getheilt oder gespalten wer-den, wenn es mit Seide vereiniget oder zusammengedrehtwerden soll. Zu diesem Zwecke wird die Strehne desKamelgarns von einer Winde auf ein Spulrad ge-spult, aber das Letztere dergestalt umgedreht, daß hier-durch der Doppelfaden aufgedrehet wird. Hierdurcherhält der Knopfmacher zwei einfache und dünne Fä-den, die dem Faden der Seide gleich sind, und drehtnachher beide Fäden, Seide und Kamelgarn, zusam-men. — Das Spalten der Diamanten. Ehe-mals wurden die Diamanten durchgängig gesägt,späterhin, vor ungefähr sechzig Jahren, erfand manaber das Spalten derselben. Es geschieht ausfolgendeWeise. Auf einem hölzernen Griffel wird eine Kom-position von Kolophonium und Ziegelstein fein gemah-len, auf- und oben in dieselbe der zu spaltende Dia-mant eingesetzt; dann nimmt man ein anderes der-gleichen Instrument, das auf dieselbe Art mir einemDiamante versehen ist, mit welchem jener gespaltenwerden soll; hierauf über einem Kästchen, in welches