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und splieten, im Englischen speit und split, imSchwedischen spMs; es ahmet, so wie reißen, bre-chen, und andere ähnliche Zeitwörter zunächst denmit dem Spalten verbundenen Laut nach, welcher ver-mittelst des intensiven s. zubalen, bellen gehört.Statt des Zeitwortes spalten brauchen die Nord-deutschen in einigen Gegenden auch klöben, die Süd-deutschen klieben, und die Bergleute greissen fürgereiss en.
Spalten, die, beim Buchbinder, s. oben, S. 147.
—, die, beim Buchdrucker, s. daselbst.
—, der, imDeichbaue, beim Deichgraben, derStech -scheid, eine aus Buchen-, Rüstern- oder anderemfesten, zähen Holze verfertigte, glatte Schaufel, dieMit dem Körper und Stiel aus einem einzigen Stückebestehen muß. Rund umher ist die Schaufel mit ei-nem scharfschneidenden und von gutem Zeuge verfer-tigten Eisen, 2^ Zoll breit, eingefaßt, und mit glattenNägeln an das Holz befestiget. Oben an dem Eisengeht ein Stück von solchem 6 Zoll lang aufwärts indie Höhe, um den Stiel in derselben Gegend, wo esam nöthigsten ist, mit der untern Schaufel genauerzu verbinden, und die Starke des Stiels zu ver-doppeln, die dann erfordert wird, wenn der Vorstecherden Wasen vor sich in dem Graben lossticht und durcheinen Druck vor sich hin umstürzen will.
—, der Diamanten, s. oben, S. 150.
, des Holzes, heißt bei den Holzfällern undHolzhauern, wenn das in Stücken gesagte Holzmittelst einer Art durchgehaucn wird, welches Spaltenbei großen Kloben mittelst eines Keils geschieht: in-dem erst ein Spalt mit der Axt gemacht, dann der höl-zerne Keil hineingesteckt und mit dem Rücken der Axtdarauf geschlagen wird, bis sich dieKlobe spaltet. Beikleingesägtem Holze geschieht das Spalten bloß mit