Band 
Hundert und sechs und funfzigster Theil, welcher die Artikel Sonntag bis Speckstein enthält.
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Spange (Arm-). Spange (Ohren-). 165

herkommt, so daß es eigentlich ein zierlich gearbeitetesBlech zum Putzen bedeuten würde.

Spange (Arm-), s. oben; eine Spange oder einenReif von edlem Metalle, oder auch ein Band mit ei-ner Schnalle, welches mit Steinen rc. verziert ist, und

, um den Arm getragen wird, also ein A rmband.

—, im Bergbaue, s. oben, S. 164.

-—(Gürtel-), Gürtelschnallen, welche man ankurzen Beinkleidern unter dem Knie trug, um solchezu befestigen. Auch der Gurt um den Leib, der Leib-gurt, wird Gürtelspange genannt; s. Kleider-gurt.

Spange (Haar-), eine Schnalle, welche im Haargetragen wird. Gewöhnlich trug man sie vorne, vorder Stirn, an einem schwarzen Sammtbande, welcherso um die Haare oder um den Kopf gewunden wurde,daß die Schnalle gerade mitten vor die Stirn zusitzen kam.

(Halstuch-), Halstuch schnalle, eineSchnalle,durch welche man die Zipfel des Halstuchs zu beidenSeiten durchzog und sie hinten zusammenband, so daßdie Schnalle gerade vorn, in der Mitte des Tuches, saß.

Spange (Kleider), Ringe oder Schnallen, die Klei-der damit zuzuhalten; s. auch oben, S. 164. DieseArt Spangen trugen die Frauen um den Leib, daherman sie auch Leibbänder, Gurte, Leibspangennannte, so wie sie auch noch gegenwärtig getragenwerden; ein Sammtband oder ein Gurr von demZeuge, wovon das Kleid ist, mit einer schnalle.

— (Leib-) Leibgurcspange, ein Leibband oderLeibgurt mit einer Schnalle; s. Spange (Klei-der-).

— (Leibgurt-), s. den vorhergehenden Artikel.

— (Ohren-), das O h r e n g e h ä n g e. DerS ch m uckindenO h ren, s. oben, S. 164.