Band 
Hundert und sechs und funfzigster Theil, welcher die Artikel Sonntag bis Speckstein enthält.
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Spanien. 167

Späne gespalten werden können; auch die Abgänge derStabschläger, Balken - und anderer Holzhauer. Ineinigen Gegenden nennt man auch das Holz des Kern-baumeS Spanholz, weil die Landleute ihre Leucht-spane, deren sie sich statt des Lichtes bedienen, darauszu spalten pflegen. — Auch führt die Fichte, I*iu,!88^1v68tl'i8, daher den Namen Spanholz.

Spanien, Ui8prmiL, Fr. ein Königreich,

welches an dem südwestlichen Ende von Europa liegtund gegen Westen und Südwesten an Portugal, ge-gen Osten an das Mittelländische, gegen Süden andas Mittelländische und Atlantische Meer, welcheMeere durch die Meerenge bei Gibraltar zusammen-hängen, und gegen Norden an das Atlantische Meerund die Pyrenäischen Gebirge gränzt. Dieses König-reich hak daher von drei Seiten Naturgrenzen, nurgegen Westen gränzt es an Portugal. — Die Größebeträgt 8500 O.uadratmeilen und die Lage ist von 8"2l? bis 2lo östlicher Länge, und 36" bis 44" nördli-cher Breite. Das ganze Land wurde in stebzehenLandschaften, welche theils Königreiche, theils Für-stenthümer und Herrschaften heißen, eingetheilt; jetzttheilt man es in dreißig Provinzen, wozu noch dieStadt Antequera mit ihrem Gebiete und einige Inselnkommen. — Der Boden Spaniens ist gebirgigt.Von den Pyrenäen, einem Gebirge, welches aus ab-wechselnden, auf Granit sitzenden Thon- und Kalk-schichten besteht, laufen verschiedene andere Gebirge inmehreren Armen in das Reich aus. Die zwei vor-nehmsten sind diejenige Gebirgskette, welche in dennördlichen Provinzen bis an die Vorgebirge Finiöterreund Ortegal sich ausdehnt, und diejenige, welche sichin den südlichen Theilen bis an den Felsen von Gibral-tar und an die Portugiesische Küste hinzieht. Vieledieser Gebirge sind mit Waldungen besetzt; einige las-sen an ihren Theilen nichts als kahles Gestein sehen.