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Hundert und sechs und funfzigster Theil, welcher die Artikel Sonntag bis Speckstein enthält.
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174 Spanien.

aber bei weitem nicht denjenigen auf, den seine außer-europäischen Nebenländer ihm lieferten und noch zumTheil liefern. Aus diesen überseeischen Landernbezog Spanien ehemals nicht nur Hanf, Bauholz,Haute, Vieh, Fische, sondern auch eine Mannigfaltig-keit allen Europäern unentbehrlich gewordenen Speze-reyen, Apotheker-, Färbe- und Luxuswaaren, Wein,Tabak, Baumwolle, Zucker, Cacao, Jngber, Vanille,Sago, Cacao, Ebenholz, Campeche- und andere Farbe-hölzer, Indigo, Mastix, Dassaparilla, Chinarinde,Vigognewolle, Cochenille und Perlen. Im Jahre1800 betrug die Ausfuhr an Zucker aus dem Spani-nischen Westindien allein 400,000 Centner, vonSchnupftabak, 30,000, von Tabaksblättern 20,000Centner, und von Leder 100,OlX) Ballen. Dann er-hielt Spanien aus dem südlichen Amerika Zinn, Bley,Kupfer, Quecksilber, und aus Mexico, Chili und Perueine große Menge an Gold und Silber. Die Mexi-kanischen Bergwerke lieferten allein im Jahre 1790an Gold 5024, an Silber 2,179,455 Mark in dieKönigliche Münze zu Mexico, welches aber durch dasLosreißen dieser Staaten vom Mutterlande aufgehörthat.

Was aber die Bewohner Spaniens anbetrifft, sowar ihre Anzahl in den alten und mittleren Zeiten sehransehnlich; allein freiwillige und erzwungene Auswan-derungen vieler Hunderttausende, verheerende Seu-chen, innere und äußere Knege, Vernachlässigung desAckerbaues und Erschwerung der Ehen, wovon derGrund in der ehemaligen Staats- und Kirchenverfas-sung lag, haben diese Bevölkerung, welche auf 18Millionen angeschlagen werden konnte, in neuerer Zeitauf 10^ Millionen herabgebracht, so daß gegenwärtigauf 1 O.uadratmeile nicht mehr, als 1107 Einwoh-ner zu stehen kommen. Die gesammte Volkszahl lebtin 18,716 Städten, Flecken und Dörfern. In der