Band 
Hundert und sechs und funfzigster Theil, welcher die Artikel Sonntag bis Speckstein enthält.
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liche Unterstützung giebt, welche große Fabrikanstaltenerrichten, so konnten bisher diese Zweige der Gewerb-samkeit noch nicht zu der Blüthe gebracht werden, wiees in andern, selbst kleineren, Staaten der Fall ist.Hierzu wirkt nicht allein das Mißtrauen, welches durchso manche unrichtig berechnete Spekulation der Aus-länder, durch so manchen Betrug erzeugt worden, son-dern auch die Ueberladung der Königlichen Fabrikenmit Verwaltungsbeamten, welche den ganzen Gewinnwieder aufzehren; dann auch Mangel an hinlänglicherAchtung des Arbeiters. Die wichtigsten Manufakt»'ren, die das Königreich besitzt, sind die Watten-,Baumwollen- und Seidenmanufakturen.Erstere liefern nicht nur Flanell, Boy, Teppiche, Bän-der und Zeuge verschiedener Art,, sondern auch sehrfeine Tücher. Die Manufaktur zu Segovia liefertjährlich allein über 8000 Stücke Tuch, jedes zu un-gefähr 800 Berliner Ellen. Miguel Redondohat im Jahre 1777 zu Medina Celi einen Webersiuhlerfunden, anf welchem ein Mensch viel leichter die brei-testen. Tücher verfertigen kann, als vorher gewöhnlichgewesen; und D. Juan de Prado hat die Kunsterfunden, den Wollenzeugen eine bewundrungswürdigeFeinheit und weiße Farbe zu geben. Man verfertiget,außer in Segovia, auch feine Tücher in Guadalajara,Medina Celi, Aloi, und an einigen andern Oertern.So wie die Spanische Vigogne-Wolle, so ist auchder Scharlach vorzüglich berühmt. BaumwolleneZeuge macht man in Barzellona und andern OrtenDie Baumwollenmanusakturen haben, besonders seit-dem die Einfuhr fremder Baumwollemvaaren verbo-then und das rohe Material aus Amerika von denEigangszöllen befreit worden, an Zahl und Beschäf-tigung zugenommen; auch die Einführung der Spin-maschiene hat wesentlich zur Verbesserung dieses Zwei-ges beigetragen. Man berechnete im Jahre 1774