Band 
Hundert und sechs und funfzigster Theil, welcher die Artikel Sonntag bis Speckstein enthält.
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228 Spanien.

Kastilien, Leon, Aragonien, beider Sicilien, Jerusa-lem, Navarra, Granada, Toledo, Valenzia, Galicien,Majorca, Sevilla, Cerdena, Cordova, Corsica, Mur-cia, Jaen, der Algarveö von Algezira, Gibraltar, derKanarischen Inseln, der Ost- und westlichen Indien,der Inseln und des festen Landes des Weltmeers, Erz-herzog von Oesterreich, Herzog von Burgund, Bra-vant und Mayland, Graf von Haböburg, Flandern,Tyrol und Barzellona, Herr von Biöca)a und Mo-lina rc. Den Beinamen eines katholischen Kö-niges führen sie nach Einigen seit dem Jahre 1496,nach Andern vier Jahre spater, also seit 1500. Erwurde dem Könige Ferdinanddem Fünften vondemPabste Alexander dem Sechsten, wegen derVerfolgrmg der Mauren, gegeben, und ist seit der Zeitbeibehalten worden; indessen ist er schon vorher nichtnur seit Jldephonsus dem Ersten erneuert, son-dern auch schon viele Jahrhunderte vorher gebrauchtworden; denn die Toledische Kirchenversammlungvom Jahre 589 hat schon den Reccharedo lie-bem ,r1lloUeum genannt, und er ist ein persönlicherTitel einiger Spanischen auch anderer Könige gewe-sen. Der Kronprinz führt seit dem Jahre 1388 denTitel eines Prinzen von Asturien, wozu ihn allemalder regierende König feierlich ernennt. Die übrigenköniglichen Kinder, Prinzen und Prinzessinnen, wer-den Jnfanten und Jnfantinnen von Spanien genannt.Die Mündigkeit eines Königs von Spanien ist dassechzehnte Jahr. Das kleine und gewöhnlichste Wap-pen besteht aus einem in vier Feldern abgetheiltenSchilde, dessen oberes rechtes und unteres linkes Feldein goldenes Kastell mit drei Thürmen, wegen Kasti-lien, das obere linke und das untere rechte, einen ro-then Löwen, wegen Leon, und der Mittelschild drei Li-lien, wegen Anjou, enthält. Das große Wappen istein guadrirter Schild Mit einem Mittelschilde. Das