250 Span, Mineralien. Span. Nadeln.
man den Beinamen Spanisch gegeben; ob die Be-reitungsart derselben aber aus Spanien stammt, oderob es ein bloßes Mittel zu deren Anpreisung ist, laßtsich hier schwer bestimmen, da man darüber in denKochbüchern keinen Aufschluß findet; indessen scheintdas Erstere eher möglich zu seyn, weil man sie in denneuesten eleganten Kochbüchern findet. Da man de-ren Bereitungsart unterMehlspeise, Th. 87, nichtfindet, so führe ich sie hier an. «LpanischeMehl-speisevon Kartoffeln. Die Kartoffeln werdenabgekocht, wenn sie kalt sind abgeschält, und auf demReibeisen gerieben. Man nehme ^ Pfund frischeButter, rühre sie zur Sahne; dann die Kartoffeln dazugethan, auch das Gelbe von 20 Eyern, Eitronen-zucker, Muskatennuß, 1 Quart saurer Sahne, etwasParmesankäse und Zucker, und zuletzt den Schnee.Man backe es eine Stunde in einem Rande. — Spa-nische Mehlspeise von Aepfeln. Man schäleVerstörter Aepsel, hebe mit einem Ausstecher die Zel-len heraus, und marimre die Aepsel mit Rum, Citro-nenzucker, Zirnmet und Nelken. Man koche 1 Pfd.große Rosinen in Malaga, streiche sie durch ein Haar-sieb und fülle damit die Aepsel. Von dem Malagaund dem Sude der Aepsel mache man eine seine (chstinc»wie folgt: Man rühre Pfund Mehl mit Malagaklar, dann mit Zucker auf dem Feuer abgerührt, undch Pfund frische Butter hinzugesetzt. Hierauf mitdem Gelben von 15 Eyern nach und nach abgerührt,und etwas Schnee dazu gethan. Man lege die Aepselin eine Randschüssel,. O6ino darunter und darüber,dann mit Matronen und kleinen Viseuics stark be-streut und eine Stunde gebacken.
Spanische Mineralien, s. oben, unter Spanien,S. 1/2.
Spanische Münzen, s. Spanische Gewichte.Spanische Nadeln, eine »«eigentliche Benennung