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Hundert und sechs und funfzigster Theil, welcher die Artikel Sonntag bis Speckstein enthält.
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298 Spannkraft.

mehr, je starker man sie zusammendrückt, und dehntsich dann mit Gewalt aus, sobald der Druck nachläßt.Beweise hiervon sind die schon oben angeführtenSchweinsblasen. Wegen der Elasticität des Wassershat man sich lange gestritten; allein dieser Streit istendlich dahin entschieden worden, daß auch das Was-ser ein elastischer Körper sei. Der erste, der das Was-ser in Hinsicht dieser Eigenschaft untersuchte, und sichdafür entschied, war Baco. Da aber Mehrere, undunter andern die Akademiker zu Florenz durch Ver-suche bewiesen, daß das Wasser nicht zusammenge-preßt werden könne, glaubte man vom Gegentheilüberzeugt zu seyn, bis L'Anton an den Erscheinun-gen am Thermometer sah, daß der darin befindlichesiüssige Körper durch das doppelte Gewichtj der Atmo-sphäre um zusammengepreßt wurde; noch mehrwurde man aber von seiner Elasticität überzeugt, alsder Braunschweigische Professor Zimmermann miteiner von Ab ich erfundenen Maschine das Wasserwirklich zusammenpreßte. Hier wurde nun zugleichbewiesen, daß die in denZwischenräumen des Wassersbefindliche Luft nicht die Ursache des Zusammenpres-sens sei.

Der Grad der Feder- oder Spannkraft ist bei al-len Körpern verschieden. Zu denjenigen Körpern,welche diese Kraft in einem sehr hohen, ja den höchstenGrad haben, gehören: gut gehärteter Stahl, die Luft,das Federharz (litzsinu «lustlos s. ouotliorio), dieKnorpel, Edelsteine, elfenbeinerne Kugeln, das Glasrc. Man bemerkt bei einigen, daß eine größere Kraftnöthig ist, sie zu beugen, auszudehnen, oder sie zusam-menzudrücken, als bei andern; allein hieraus folgt abernoch nicht, daß der Körper, der zusammengedrückt zuwerden eine größere Kraft erfordert, auch elastischersei, als ein anderer, der mit leichter Mühe zusammen-gepreßt werden kann. So muß man z. B. eine grö-