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Spannkraft.
lange gegenwärtig bleibt, als der Krampf die Gliedererschüttert. Sobald aber der Krampfnachläßt, so fängtauch diese Art des SaftrücktrittS an, sich wieder zuverlieren. Dieses begegnet auch Personen, welche inOhnmacht fallen, aber nur so lange, als diese anhält.Wenn alle Glieder von einem solchen Krampfe steifwerden, welcher den ganzen Körper un'viegsam und er-starrend macht, oder wenn ein Mensch von einem sol-chen krampfhaften Spannungsübel angegriffen wird,welches den Körper vorwärts zu beugen fähig ist, sodaß der Kopf und die Füße rückwärts gezogen werden,so entsteht ebenfalls eine solche Zurückweichung derSafte. Menschen, welche in eine gänzliche Erstarrungverfallen, in welcher ein Mensch in eben der Stellungbleibt, darin er sich befand, als ihn die Erstarrungüberfiel, z. B. im Stehen, Sitzen oder Liegen, habendasselbe Schicksal, weil von diesen Krämpsen allesBlut von den äußern nach den innern Theilen hin-gepreßt wird. Dasselbe ereignet sich auch bei der fallen-den Sucht, welche dieses vor andern Krankheiten zumvoraus hat, daß davon der Körper und alle Gliedererschüttert und geworfen werden, so daß sich die Augenverdrehen, der Mund einen Schaum und die Geburts-glieder den Samen ohne Empfindung von sich geben,und sowohl der Urin, als auch der Koch ohne allesBewußtseyn fortgeht. Der Blutrücktritt von denäußern Theilen ereignet sich auch vermöge der Spann-kraft bei den Wechselfiebern, wenn sich der Frost ein-stellt. Diese Zurückweichung ist aber von keinerlangen Dauer, sondern verschwindet, sobald sich dieHitze einfindet, da dann anstatt der Zurückweichungein stärkerer Zufluß der Säfte durch eine merklicheRöche in der Haut sich zu erkennen giebt, vor welcherder Körper dergestalt in Hitze gesetzt und das Blutgleichsam entflammt wird, daß darauf nichts gewisser,als ein heftiger Durst erfolgt, welcher den Schlund