Band 
Hundert und sechs und funfzigster Theil, welcher die Artikel Sonntag bis Speckstein enthält.
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Spannkraft. 323

verschaffe sich durch das eigene Bewußtseyn-nachVernunft und Tugend zu handeln, so viel es in unse-ren Kräften steht, eine dauerhafte Gemüthsruhe.Man suche den Umgang gesitteter Gesellschaften unddie Heiterkeit durch angenehme Zerstreuungen; dennwenn man geschäftslos und sich selbst überlassen seineJahre verlebt, leidet die Gesundheit. Man bemühesich durch öftere Spaziergänge, durch Fahren, VurchErgötzungen auf dem Lande, durch eine gute Musik,durch eine gute Lektüre, wozu eben keine Geistesan-strengung erfordert wird, das Gemüth zu zerstreuen.Kurz man richte bei seiner Lage das Augenmerk jeder-zeit dahin, wie man sich eine unschuldige Gemüthö-freude verschafft, um dadurch seinen Körper durchEigenmachung einer guten Spannkraft vor vielenKrankheiten zu sichern. Der Dr. Bach will so vieleBeobachtungen in Hinsicht der Spannkraft.btzimKörper des Menschen gemacht haben, die alle nachder obigen Vorschrift glücklich ausgefallen; er giebtdaher den Rath die oben angeführte Regeln in Hin-sicht der körperlichen und geistigen Diät genau zu be-folgen, wo man dann eine höchst schätzbare Spann-kraft des Körpers genießen wird, welche der Haupt-hebel in dem Lebensmechanismus ist, der sowohl demKönige, als Bettler, von unschätzbarer Güte ist, undzwar aus dem Grunde, weil durch alles dieses der Voll-blütigkeit Einhalt geschieht, zu welcher Viele schon vonNatur und durch eine sitzende Lebensart und gutePflege vorbereitet werden. Da aber durch die vorge-schriebene Lebensordnung der Vollblütigkeit in derThat und geradeweges vorgebeugt wird, weil auf dieseArt sehr wenig Nahrungösast und folglich auch sehrwenig Geblüt sich erzeugt, so wird man zu seinemeigenen Vortheile sehr viele Krankheiten ausweichen,welche im entgegengesetzten Falle aus der Vollblützg-keit, die ohnedies eine ergiebige Quelle verschiedener