Band 
Hundert und sechs und funfzigster Theil, welcher die Artikel Sonntag bis Speckstein enthält.
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N8 Sparblock. Sparbüchse.

in England verfertiget und von da nach Spanien ge-schickt wird, obgleich nur in kleinen Quantitäten, weilman ihn im Lande größtentheils verbraucht.

Sparblock, in der Schiffbaukunst oder beimSchiffszimmermann, ein starkes Stück Holz, wel-ches mit dem Bladen eines Flußkahns, einer Holzgölle,gerade in der Mitte des Schiffbodenö aufgenagelt wird,und worin der Mastbaum an feinem untern Ende ein-gezapft wird. Dieser Block muß 18 Zoll breit undin seiner Mitte 10 Zoll hoch seyn. Die Länge hängtvon der Breite des Bodens in seiner Mitte ab, weiler nach der Breite des Bodens mit dem Bladen pa-rallel liegt. Man sägt ihn aus einer 10 Zoll starkenBohle aus. Die vier Fuß lange Erhöhung in derMitte seiner obern beiden Seiten, heißt der Sattel;s. auch unter Schiffbaukunst, Th. 143.

Sparbrachsme, ein zu dem Meer- oder SeebraS-men oder Brassen, 8prwu8, gehörender Fisch,Dessen nähere Beschreibung aber hier Übergängen wer-den muß, weil er in der Oekonomie von keinem wei-teren Nutzenist, als daß man ihn, wo er im Mittel-meere gefangen wird, wegen seines angenehmenFleisches gebraten ißt, wie den Geißbrassen undGoldbrassen, 8paius 8m-<^i8 et 8piU'U8 snrats.

Sparbrett, bei den Maurern, ein viereckiges Brett,mit einer auf der untern Seite befindlichen Handhabe,Den Kalk und Mörtel darauf zu thun, auch dasHan dbrett genannt.

Sparbüchse, eine Büchse von Thon oder Irden, Holzoder von Blech, in welche man dasjenige Geld, wel-ches man zu irgend einem Zwecke sammeln oder sparenwill, von Zeit zu Zeit thut und aufbewahrt. DieseBüchsen haben oben eine Spalte, bei den Büchsenvon Thon, die aber spitz zugehen, ist die Spalte vonder einen Seite, und wenn man das Geld heraus-haben will, so muß man es durch Schütteln und mit