Spargel. 369
Spargel aufzubewahren. Man nehme denSpargel, putze ihn rein, dann in Salzwaffer abblan-chirt, daß er nicht weich wird, und in diesem Wasserkalt werden lassen. Man schütte ihn nun in Emma-chegläser, gieße diese mit guter Butter so zu, daß wenner kalt geworden, er noch einen recht klaren Buttergußerhalt; dann, wenn er kalt geworden, mit Blase der»bunden, so erhält er sich weich und wohlschmeckendbis spat in den Winter, und die Butter kann dannauch noch gebraucht werden. — Ein Mehreresüber die noch andern Zubereitungsartendes Spargels, s. unter Th. 2,
S. 557 u. f.
Die übrigen Spargelarten, die in Deutschlandnur in botanischen Gärten gezogen, aber in der Küchenicht gebraucht werden, will ich hier nur kurz berüh-ren, da Mehrere davon unter ara^us, Th.2, S. 532, 533, schon dem Namen nach erwähntworden. Es sind: 1) der gebogene Spargel,66cIiiiÄlu3 Iüou., mit blaßgelben,glockenförmigen Blumen, welcher am Vorgebirge derguten Hoffnung wächst, und bei uns in einem Glas-hause oder sonst einem Pflanzenbehälter von 1—5Grad Wärme überwintert werden muß. — 2) Derliegende Spargel, ^8pm'u^ii8 <l6orunb6ii8^36^., mit aus der Erde liegendem Stengel, mit einerrückwärts gebogenen, glockenförmigen Blume. Erhat mit dem vorhergehenden gleiches Vaterland undauch einen gleichen Standort. — 3) Der bogigeSpargel, Ü6xuo8U8 Uruiib., mit ei-
nem krautartigen Stengel und lanzettförmigen Blät-tern. Vaterland und Kultur, wie bei den vorherge-henden Arten. — 4) D er kletternde Spargel,8osncken8 Ikuinb., mit sichelförmig ge-bogenen Blättern. Vaterland und Kultur, wie beider vorigen Art. — 5) Der Aethiopische Spar-
Oec. rechn. Enc. Theil 6L.VI. Aa