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ließen, in Verbindungen mit solchen, welchen er imäußeren Glänze gleich zu kommen suchte, so wenigauch seine Wechsel den ihrigen gleich sind. SeinAufwand in Kleidungen rc. vermehrten sich täglich,und Summen, welche einem guten Haushalter, beireicheren Einkünften, immer beträchtlich sind, schie-nen ihm Kleinigkeit. Ich weiß, daß der junge Mannnicht so leben kann, als ich alter, vielleicht etwaswunderlicher Oekonom; aber Sie wissen auch, daßich nicht so denken kann, wie manche junge Herren,welche meinen, daß Fortgang und Ende wie der An-fang seyn werden, obgleich dieser ohne Ueberlegunggemacht wurde, und in der Rücksicht mit den wei-teren Fortschritten übereinstimmt. Thun Sie, wasSie unter diesen Umständen für das Beste halten,Ihren und meinen jungen Freund auf einen andernWeg zu bringen. Ist es »»gegründet, wenn ichglaube, daß bei seiner Erziehung etwas versäumt undseinen sinnlichen Begierden die Herrschaft früh ver-stattet sey? Ich verharre rc.
Die Vermuthung in Absicht auf die Fehler derErziehung war richtig. Der junge Mann ward vonseiner nicht unbemittelten, jedoch nicht reichen Mutterzärtlich geliebt. Er erhielt nicht nur als Knabe indem Hause seiner Mutter Alles, was seinen sinn-lichen Begierden gelüstete, sondern hatte auch früherund reichlicher, als Andere unter seinen Bekannten,Geld zur beliebigen Disposition unter Händen. DieMutter fragte nie, wie ihr Sohn jenes verwandte,um ihn vorsichtiger und verständig zu machen, son-dern freute sich über Alles, was dem jungen Lieblingangenehm war. Sie sah sich daher genöthiget, frühgenug für den Knaben Schulden zu bezahlen, da sieihm bald auf sein Bitten mehr gab, als sie ihm an-fänglich bestimmt hatte, ohne einmal zu wissen, daßseine Gläubiger ihn drängten; bald aber, da auch dieZulage nicht hinreichte, wurden neue Schulden ge-gemacht, und so reifte der Knabe zum Jüngling heran,