Sparrholz. Sparrmannie. 443
ru8), 8pnrr^onop1ioru8 8truolnnm und vortieil-1aki8. Die hier angeführte Arten gehören in Indienzu Hause, und werden bei uns nur in den Treibhäusernund botanischen Garten gezogen.
Sparrholz, s. Sparrenholz
Sparrichtes Vlarc, 8sjurro8mn, beim Gärtner,dasjenige Blatt, welches in erhöhte und nicht parallellaufende Lappen vertheilt ist.
Sparrlatce, beimZimmermann, Latten, die horizon-tal über die Sparren genagelt werden, und worauf daseigentliche Dach von Ziegeln zu liegen kommt.
8s>orrinsinücl, s. deu folgenden Artikel.
Sparrmannie, 8pairrnauiiia, Hn., eine Pflan-zengattung, welche in die erste Ordnung der dreizehn-ten Klasse fkolziuulriuNono^uiu) desLinnoischenPflanzensystems gehört und folgende Gatcungskenn-zeichen hat: der Kelch ist vierblättrjg, desgleichen auchdie Krone; viele Staubfäden; die Letzteren sind amGrunde angeschwollen, und hangen zusammen. DieKapsel ist stachlicht, fünfeckig, fünffächerig, und jedesFach enthält zwei Samen. Bekannt ist:
Die AsrikanischeSparrmannie, 8i>mi'inxm-niu Dieser Strauch wächst auf
dem Kap in Wäldern, seine Zweige stehen wechselweiseund aufrecht; behaart,.cylindrisch. Die Blätter sindlang gestielt, herabhängend, herzförmig, fast gelappt,sagezähnig ° langgefpitzt, mit kurz stehen den Haarenbe-seßt; die Blattstiele sind behaart; die Blumenstiele stehenden Blüthen gegenüber, sind aufrecht die Blumen-stielchen behaart und mit gelben Blumen gekrönt.Die Staubdecken sind schwarzpurpurroth; die Kapselist mit braunen Stacheln besetzt. Dieser Strauchwird im Glashause überwintert, und bedarf zu seinerErziehung eine lockere,, jedoch nicht sehr fette Erde.Die Fortpflanzung geschieht durch Samenim Mistbeete,und durch Ableger und Stecklinge.