Sparsiedeherd. 461
bildetet Männer in Anspruch genommen, ohne jedochzu günstigen Resultaten zu führen, bis es den obengedachten Grafen von Rum sord gelungen ist durchviele Versuche zu einiger Aufklärung in der Feuerungzu gelangen. Die Holzersparung, heißt es in seinerAbhandlung, Kap.!., ist von der größten Wichtig-keit; denn in vielen Gegenden, wo Holz wachsenmuß, könnte Korn eingeerndtet werden. Die Holz-ersparung befördert daher die Bevölkerung, den Wohl-stand und die Glückseligkeit einer Nation, und insofernder Preis dieses unentbehrlichen Materials vermin-dert wird, gereicht sie auch zur Unterstützung der Ar-men. Die Holzverschwendung ist zwar in den meistenLändern allgemein anerkannt; allein es giebt nur we-nige Menschen, die den wahren Betrag derselben ge-nau kennen. Nicht weniger als ^ der erzeugten Hitzegeht bei der gewöhnlichen Behandlung des Feuersdurch den Rauch verloren. Dieses Urtheil stützt sichauf Beobachtungen, die dem Publikum vorgelegtwerden müssen. Schon der Augenschein bei der ge-wöhnlichen Methode zu kochen, dient davon zum Be-weise ; aber angestellte Versuche machen die Behaup-tung noch gewisser. Da man keinen Maaßstab hat,um die Menge des Wärmestoffs, den eine gewisseMenge von Brennstoff zu erzeugen vermag, zu be-stimmen, und man also das Verhältniß des erspartenoder nützlich verwandten, oder des verlorenen Wärme-stoffs nicht ausmitteln kann, so muß man sich be-gnügen zu wissen, mit wie viel geringerer Feuerungbei einer Vortheilhaften Einrichtung und Leitung desFeuers, und beim Gebrauche zweckmäßiger Maschinen,dieselbe Operation hätte beendiget werden können. —Der Gras von Rumford hat seine Ideen überdie Behandlung der Feuerhitze in zwei Anstalten, dieer sechs bis sieben Jahre dirigirte, nämlich in demmilikairischen Arbcitshause und in der Militairaka-