Band 
Hundert und sechs und funfzigster Theil, welcher die Artikel Sonntag bis Speckstein enthält.
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Spaßmacher. 509

ben Jahren zurückbehalten worden waren, wodurch siein ihrem herangerückten Alter in eine üble Lage undsogar in die Verlegenheit gerathen sey, sich nicht ein-mal eine Magd halten zu können. Friedrich derGroße hat auf diese Vorstellung nichts verfügt; siewurde zurückgelegt. Wahrscheinlich kannte der Mo-narch, daß Beide mit dem, was sie durch die Gnade seinesVaters erhalten, übel gewirthschaftet hatten, und viel-leicht war die Bittende keine gute Haushälterin gewe-sen; denn GundlingS Einkünfte waren sehr be-deutend; denn außer seinem in damaliger Zeit nichtunbedeutendem Gehalte von ein Paar tausend Thalern,bei Hofe freier Tafel, und so viel Wein und andern gei-stigen Getränken, worunter auch das Bier gerechnetwurde, als er nur trinken wollte, hatte er auch nochviele Neben-Einkünfte, worunter auch die Geschenkegehören, die er von auswärtigen Monarchen und Für-sten erhielt. Dieses Alles machte seine Lage so, daßsich in derselben wohl etwas erübrigen ließ, besondersda er keine Kinder hatte, also zwei Personen nach ih-rem Stande von diesen Einkünften gemächlich leben,und sich auch daöAlter sichern konnten; dies kannteF rie -brich der Große, und darum ließ er es bei der Pen-sion, welche die Wittwe von seinem Großvater, demKö-nige Friedrich dem Ersten, bezog, bewenden.Viele, und wohl die Meisten, hatten daher an ihremElende, welches sie nachher betraf, selbst Schuld, weilsie in dem Taumel der Lust sich selbst und die Ihrigenvergaßen. Der oben erwähnte Faß mann, derGuuidlingen so hartmitgenommen, und sich zu Al-

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