Band 
Hundert und sechs und funfzigster Theil, welcher die Artikel Sonntag bis Speckstein enthält.
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512 Spaßmacher.

schen sollte, mörderlich durchgezogen." — Wahrschein-lich hat man dem Faßmann sehr übel bei Hofe mit-gespielt, und er suchte sich durch das von ihm heraus-gegebene Werk zu rächen, freilich eine unedele Rache;allein sie beweiset nur, daß die Hofleute und alle die-jenigen, die sich Scherze gegen ihn erlauben konntenund erlaubt haben, zu weit gegangen sind, und dadurchselbst dem Ansehen und der Würde des Monarchengeschadet haben; denn jeder glaubt sich dann berechti-get, einen solchen Mann als ein Wischtuch, eine Kratz-bürste zu gebrauchen, vergißt aber darüber, daß diesesMannes Amt nur ist, den Monarchen und dessen Um-gebung zu belustigen, ihm bei Tafel, in seinen Erholungs-stunden eine angenehme Stunde zubereiten, nicht aber,daß er eine Zielscheibe eines Jeden seyn soll, nach wel-cher ein Jeder seine Bolzen, ein so schlechter Schütze erauch ist, abschießen kann, oder wohl gar seine Unter-gebene, Knaben, und Alles gebraucht, »meinen solchenMann zu necken rc.

Wo Faßmann ein Ende genommen, finde ichnirgends angeführt; so viel ist aber gewiß, daß derMonarch sein Ansuchen bewilligte, um die StelleGundlingSzu besetzen oder einzunehmen. Aus fol-gendem Gesuche Faß mannS, nachdem ihm der Mo-narch die Stelle GundlingS verliehen, an den Kö-nig, wird man daö Nähere ersehen.

Allerunterthanigste Vorstellungen und Bitten, welcheEw. Königs Majestät statt finden zu lassen aller-gnadigst geruhen wollen, Kaserne es Ihnen etwa ge-fallen möchte, von Johannis dieses 1731sten Jah-res an, meine Bedienung und Besoldung zu regu-liren.

1) Bitte ich allerunterthanigst, mir eine solche Be-soldung allergnadigst zu accordiren, daß weder inmeiner Haushaltung in Berlin, noch mir insbeson-dere etwas gebrechen möge, sondern, daß ich alle-mal von Sorgen, Chagrin und Kummer frei seyn,