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Spaßmacher.
Vierkrug und eine Tabakspfeife. Oben siht ein Rabe,der Lust von ihm zu genießen bezeigt, und danebenstehen die Worte: der Hofnarr. Zur Seite desGalgens sieht man ein auf einen Pfahl aufgestelltesRad, auf welchem das Herz und die Eingeweioe desunglücklichen Deliguenten liegen, und von Raben ver-zehrt werden. Unten liefetman folgende schlechte Verse.Der David Faß mann hangt an seiner Laster —
Zungen
Am Galgen hanget er, weil er ein Ehren-Dieb,
Es giebt ihm ein LaguaiS im Schedel einen Hieb,Die Raben auf dem Rad verzehren Herz u. Lungen.
Nach diesem Verse steht die Vorrede des Werkes,welche, wie das ganze Werkchen, in dem Tone des vor-her Angeführten abgefaßt worden. In derselben wirdFaßmann als vom Hofe fortgereitfcht, als ein un-würdiger Nachfolger Gundlingö aufgeführt. Hiernur eine kleine Stelle aus der Vorrede dieser Schrift,die beweiset, welche Wirkungen dergleichen Spaßeund Spaßmacher hervorbringen, und wie man gerngeneigt ist, seine Späße oft auf eine ungeziemende undfühlbare oder beleidigende Weife anzubringen; alleindie Rückwirkungen, die Gegenausfälle vertrag mannicht gern: „ Davib Faßmann, der gewesene undfortgepeitfchte Königliche Preußische Hofnarr, unwür-diger Succesior des Gundl in gs übel berüchtigterSchreiber der närrischen und phantastischen Todten-Gefpräche, hat eine Lebensbeschreibung seiner Königl.Majestät von Preußen Anno. 1735 in Octavo druk-ken lasten, darin er nicht allein höchstgedachten Gesalbtendes Herrn, Wie Simai den David durch spöt-tische Schmeicheleien schändet, lästert; verspottet! son-dern auch viele ehrliche Leute, denen er nicht werthist die Schuhriemen aufzulösen, häßlich, lügenhaftig,unchrisilich, als ein Erz-, Spih-, und Lotter-Bube,den man wie einen rasenden Hund zu Tode peit-