Spatel, b. Apotheker rc. Spatelgans. 519
hängen zu können. Dieser Spatel dient dazu, dasWachs, wenn es im Kessel schmilzt, und sich welchesan den Rand anlegen sollte, damit ^abzustoßen, überallaber das geronnene Wachs loSzukraHen, und wiederin den Kessel hineinzubringen.
Die Abstammung des Wortes Spatel soll, nachAdelung, zwar von dem Lateinischen 8patulu kom-r men, aber nicht unmittelbar von demselben abgeleitetworden seyn, auch soll es nicht das Diminutivum vonSpaten seyn, sondern vermittelst des Suffixi el,welches ein Werkzeug, Subject bedeutet, von Spat,. Spihe, gebildet worden seyn, dagegen das folgende das> Suffixum — en angenommen hat. Im mittleren La-tein ist l'alula, ohne Zischlaut, ein Degen, Dolch.Spatel, beim Apotheker und Wundarzt, s.oben,S. 517.
—, beim Buchdrucker, s. daselbst.
elfenbeinerner, s. das., S. 518.
—, eiserner, s. daselbst.
—, beim Emai-lmaler, s. daselbst. .
—, beim Freskomaler, s. daselbst.
—, hölzerner, s. daselbst.
—, hörnerner, s. daselbst.
—, knöcherner, s. daselbst.
—, kupferner, s. daselbst. >
—, beim Miniaturmaler, s. daselbst.
—, beim Oelmaler, s. daselbst.
— , (Pflaster-), ein Spatel zum Pflasterschmieren;
s. Spatel Keim Wundärzte, oben, S. 517.
—, in der Probierkunst, s. Rührschaufel, Theil117,1L>. 587.
—, stählerner, s. oben, S. 518.
—, beim Wachsbleicher, s. daselbst.
—, beim Wandmaler, s. daselbst.
—, beim Wund arzt, s. das., S. 517.Gpatelgans, s. Löffelreiher, unt. Reiher, Th. 122.