534 Spath (Feld-).
roch rc. schillert; zu Dosen rc.; der Petrosilex, eindichter Feldspats), und die Porzellanerde, Kaclin.Einen Feldspath von fleischrother Farbe hatWieg leb untersucht; er war aus dem Stockwerkezu Geyer bei Freiberg. An einigen Orten saß etwasQuarz daran. Beim Zerschlagen desselben wählte ernur ganz reine krystallinische Stücke, worin kein Quarzzu sehen war. Von diesen wurde 1 Unze zart pulve-risirt und mit 3 Unzen rectificirter Salzsäure in einerkleinen Phiole übergössen, und im Sande etliche Stun-den lang im Kochen erhalten. Nach dem Erkaltenwurde Alles auf ein Filtrum geschüttet und der Rück-stand mit destillirtem Wasser auögesüßt. Getrocknetsah er blaß-röthlich aus, und hatte nicht mehr als 14Gran an seinem Gewichte verloren. Die gelbe Erkrac-tion wurde mit destillirtem Wasser verdünnt und solange Blutlauge hinzugetröpfelt, als sich noch ein dun-kelblauer Präcipitat zeigte. Da es aber zu vermuthenwar, daß mit dem Eisen zugleich noch eine Erde inder Auflösung befindlich seyn könnte, so wurde bei derNiederschlagung des Eisens die Vorsicht gebraucht,daß jene nicht mit niedergeschlagen werden konnte.Zu welchem Ende darauf gesehen werden mußte, daßimmer etwas überflüssige Säure in der Auflösung vor-handen war, wodurch die übrige Erde in der Auf-lösung erhalten werden konnte. Nachdem sich uunder dunkelblaue Präcioitak zu Boden gesehthatte, wurdedie helle Lauge durch Filtriren von demselben abgeschie-den, und Letzterer hinterher ausgesüßt. Das Berliner-blau wog nach der Trocknung 7 Gran, und nach demAusglühen 4 Gran. Die von dem Niederschlage ab-flltrirte helle Flüssigkeit wurde darauf mit Schwefel-säure, auch mit einer Auflösung deöschwefelgesauertenWeinsteins in der Absicht geprüft, ob eine Kalkerdedarin befindlich sei. Es erfolgte aber in keinem Falleeine Trübung, und daraus urtheilte er, daß keine Kalk-