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Spath (Fluß-).
lichen, kugelrunden Schlacken; manche auch nur aufder Oberfläche der Stücken, andere daselbst mitSchaumefließen. Bergmann fand, daß er vor dem Löthrohreohne Aufwallen floß. Geiser bemerkte vor dem Le-beneluftrohre, daß weißer Schwedischer Flußspathmit (schäumen sich schnell in ein weißes, undurchsich-tiges Glas verwandelte. In Ehrmanns ähnlichenVersuchen flössen Flußspathe von allen Farben zuweißen, gelblichen oder gelbgefleckten, undurchsichtigenKugeln, nur der chrysolithgrün phoSphorescirende Fluß-spath aus derMarmoroscher-Gespannschaft in Ungarngab eine im Bruche purpurartige halbdurchsichtigeKugel. Nach LavVisiers Beobachtung soll gelberkrystallisirter Feldspath aus den Vogesischen Gebirgen,mit Beihülse der Lebenslust, vor dem Löthrohre binnen5 Secunden zn einer völlig runden, Wasserhellen Kugelschmelzen, die, je länger sie im Feuer blieb, destoschwer-fiüssiger zu werden schien, beim Erkalten aber undurch-sichtig, einem geschmolzenen Glase ähnlich und zu ei-nem undurchsichtigen Staube zerreiblich war; andereArten sah er langsamer, aber doch sehr dünne, zu mehroder weniger im Erkalten grauen oder grau und weiß ge-äderten, und im Bruche weißen und spathartig geblätter-ten, manchmal auch zu einer blasigen Kugel schmelzen.Im Sonnenfeuer sahLavoisier alle von ihm versuchteFlußspathe aber schnell zu Glaskugeln fließen, welchenach dem Abkühlen mattweißem Schmelze glichen.Aus Nertschinsk hatte der Fürst Gallizin, zu Endedes verwichenen Jahrhunderts, eine eigene Art desFlußspathe (Pyro-Smaragd) nach Deutschlandgebracht; den man nach dem äußerlichen Ansehen füreinen gewöhnlichen violetten Flußspath hielt; der aberdie ihn auszeichnende Eigenschaft besaß, daß wenn erauf Kohlen beträchtlich erhitzt ward, er, ohne zu ver-knistern, eine schöne Smaragdfarbe annahm, die er,so wie er kalt wurde, wieder verlor, und von neuem er-