Band 
Hundert und sechs und funfzigster Theil, welcher die Artikel Sonntag bis Speckstein enthält.
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Spath (Fluß-).

Fr. Islnon 8s>9l6ux, 8s>nt1» plio^pllorlc^ix; on kii-«iUIkr; Engl. flislbls Jtal. 8prrto iii^iliilo;s. Th. 141, S. 419, ein meist blauer, durchsichtigerSpath, welcher beim Schmelzen den Fluß der Metallebefördert. Man hat deren mehrere Arten, nämlich:1) den gebrannten, gemeinen Flußspath zufalschen Edelsteinen, besonders zu Smaragden undSapphiren, zu Vasen, Porzellanglasur, und als Zu-schlag zum Schmelzen; 2) den halb geformtenFlußspath; 3)den ungebrannten oderdichtenFlußspath, von schmutzig grauer Farbe; 4) den z e r-fallenen oder erdigen Flußspath, von matterblauer Farbe; 5) den grünen Flußspath. Auchsoll man ihn noch in andern Farben haben. Der Fluß.spath ist, wie schon oben angeführt worden, durchsich-tig, schlagt nicht am Stahle Feuer, wie der Feldspath,schmilzt auch kaum ohne Zusah, wie dieser zu thunpflegt, wenigstens nicht so vollkommen und nicht sogeschwind. Er ist von einem, schon vor der Erhitzungoder erst im Feuer bemerkbaren, blättrigen Gefüge,zwar härter und spröder als Kalk- oder Gypsspath,aber doch nicht so hart, als Feldspath und die glasar-tigen Steine, und 3,148 bis 3,192 eigenthümlichschwer. Im Feuer zerspringt er mit Knistern, ohnesich zu Kalk oder GypS zu brennen, gelinde erhitzt, biser anfängt Risse zu bekommen, phosphorescier er mitblauem, grünlichem oder bräunlichem Lichte, verliertaber diese Eigenschaft durch das Glühen, und erlangtsolche auch durch das Rösten mit Kohlengestübe nichtwieder. Zum Schmelzen läßt er sich im gewöhnlichenOfenfeuer ohne Zusatz sehr schwer bringen, indessen sahihn d'Arcet in dem Porzellanofenfeuer sich verglasen;Gerhard bei der Eisenschmelzhitze im Thontiegel biszur Durchbohrung des Tiegels, im Kreidetiegel so,daß er mit diesem in eine zähe Schlacke zusammen-floß, und im Kohlentiegel zu halbdurchsichtigen, grau-