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Spath (Fluß-).
etwas davon unter die Solution von Bittersalz gethanwird, geschieht auch eine Fällung.
20) Gepulverter Flußspat!) wurde mit eben so vielätzendem sublimirren Quecksilber versetzt und sublimirt.Der ätzende Sublimat stieg unverändert auf; allein amEnde der Arbeit sammelte sich ein geringer TheilKochsalzsäure in der Vorlage; das Uebrige in der Vor-lage war Flußspat!), der keine Aenderung gelittenhatte. Die Kochsalzsäure, die mau in der Vorlagebekam, hatte sich wahrscheinlich gelvset, weil das Eisenim Flußsparhe sie an sich gezogen und nach eben demMaaße das Sublimat abgesüßt halle; als aber dieHitze zu stark geworden war, war die Vereinigungzwischen Salzsäure und Eisenocher wieder getrenntworden, und die Kochsalzsäure war übergegangen.
21) Gepulverter Flußspath, mit eben so viel Queck-silbervitriol versetzt, ward in einem verschlossenen Ge-fäße dem Feuer ausgesetzt. Anfangs ging Feuchtigkeitüber, als aber die Retorte zu glühen anfing, ging einTheil der Flußspathsaure über und einige Quecksilber-kugeln setzten sich an den Hals der Retorte. DerRückstand"war röthlich. Die geringe Zerlegung, dievor sich ging, kam ebenfalls von dem Eisengehalte desFlußsparhes her; denn nachdem sich das Eisen mitetwas von der Quecksilberschwefelsaure vereiniget hatte,mußte ein dazu gehöriger Theil des Quecksilbers selbstsich auflösen und aufsteigen; als aber die Hitze stärkerward, wurde das schwefelsaure Eisen wieder zerlegt,und seiae Saure bekam Gelegenheit, sich mit derKalkeide im Flußsparhe zu vereinigen, und deffeuSäure auszutreiben, die also überging.
22) Dieser Flußspath wurde auch in verschlossenemFeuer mit gleichviel Arsenik behandelt, wodurch erkeine Aenderung erlitt; eben so war auch der Erfolgmit Schwefel.
Auch Wenzel hat Versuche mit zwei Fluß-spatharten angestellt, die eine war von Stollbergam Harze, und die andere ein durchsichtiger, kubisch-krystallisirter Flußspath vorn Segen Gottes Erbstol-len zu Gerödorf im Erzgebirge, wobei fast eben die