Band 
Hundert und sechs und funfzigster Theil, welcher die Artikel Sonntag bis Speckstein enthält.
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SpaLhig. Spatien.

Heu, welches spat im Sommer gemacht wird, dasGrummet, s. diesen Art., unter Heu, Th. 23.

SpathiF, Bei- und Nebenwort, welches in der Vieh-arzneikunst von Pferden gesagt wird, wenn sie mitdem Spathe behaftet sind, den Spath haben; dahereinspathigesPferd. — In den Bergwerkenist dieses Bei- und Nebenwort gleichfalls üblich; demSpathe ähnlich, spath artig. Gewisse Eisenerzehaben ein spathartiaeS Gefüge, wie z.B. der Stahl-stein, s. diesen Artikel.

Spachkapellen, im Hüttenwerke, Kapellen, dieaus Spath gemacht werden. Man brennt den Spathdazu in verdeckten Tiegeln und feuchtet ihn nachhermit Salmiakwassec an. Da diese Kapellen zum Ge-brauche länger abathmen müssen, so rauben sie auchdagegen weniger, und sind etwas träger den Fluß zubefördern, als die Aschkapellen.

Spachklöße, Krystalläpfel, s. unter Krystall,Th. 54.

Sparhkrystall, Spathkrystallen, im Berg-werke, krystallinisch angeschossener Spath, oderSpath in Gestalt der Krystallen.

Spathopfen, Späthopfen, eine Art des Hopfens,welcher spät, und erst um Michaelis reif wird, zumUnterschiede von dem Frühhopfen,s. unter Hop-fen, Th. 25, S. 77.

Spathrosen, s. Bergzähne, unter Zähne.

Spachfand, Berg zucker, der Sand, der aus weni-gen hellen und glänzenden Spaththeilchen besteht unddie Natur des Spathes hat. Der gypöartigeSpathsand besteht aus einem nicht zusammenhän-genden Gemenge von Spath, Quarz und Gyps; sieheunter Sand, Th. 136.

Spathstein, s. Spathfelsstein.

Spatien, beim Buchdrucker und Schriftgießer,die kleinen länglichen Stückchen, die nach einem ge-

Oec. rechn. Enc. Theil dVI. Oo