Band 
Hundert und sechs und funfzigster Theil, welcher die Artikel Sonntag bis Speckstein enthält.
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Spaziergang. 6Al

lin aus, mit dem jenseits siegenden Moabit:c. einesehr interessante Aussicht, und um so mehr, da sie vonkeinen Höhen begrenzt wird. — Dergleichen öffent-liche Spaziergänge findet man nun bei jeder großenStadt zur Erholung und zum Vergnügen der Ein-wohner. So hat Paris seine Boulevards, wozunoch drei und zwanzig neue gekommen, die von derrue ooncords bis zur ru6 <168 61168 du ealvrürsgehen, mit schönen Promenaden und mit unzähligenCafs'S und Restaurateurs besetzt; den Garten derTuillerien mit schönen Spaziergängen, die vonhohen, majestätischen Bäumen beschattet werden, undwo von allen Seiten zahlreiche Blumen prangen, ih-ren Balsamduft aushauchen, und die Nachbildungender herrlichsten Werke des Alterthums in dunkeln BoS-quets vertheilt stehen, die den Spaziergänger angenehmüberraschen. Links in diesem Garten führt ein breiterWeg an den belebten Ufern der Seine hin, und ge-währt den Lustwandelnden auch hier eine mannigfal-tige Abwechselung. Den Garten Tivoli, mit denlieblichsten, dunklen Jrrgängen, kleinen Thälern, Eng-lischen Parthien und freien Plätzen, künstlich geschlun-genen oder verschlungenen Weinlauben, und einer freienAussicht auf Paris; die 6Iiauip8 LI 18668 oderEliseischen Felder, und eine große Anzahl andererGärten, Plätze rc. zum Promeniren bestimmt, oderdoch benutzt. — London hat seinen S t. J'a mes-park zum Spaziergange der Einwohner. Dieser so-genannte Park ist kein mit Englischen Parthien ange-legter Garten, sondern nur eine grüne Ebene, auf derzu beiden Seiten doppelte Alleen von Ulmen, Lindenund Roß-Kastanien von Osten gegen Westen gehen.Die Promenaden sind Kiesgänge oder mit Kies fest-gestampfte Gänge, wovon die nördliche die Mallheißt, die beste und schattigste und 1000 Schritte langist. In der Mall stehen hin und wieder Bänke zum