016 Spaziergang.
chen; denn wenn mehrere Paare davon nur erst einJahr daselbstgenistethaben, so kehren diejenigen, welcheim Herbste wegziehen, also Zugvogel sind, gewiß alleJahre, und auch die aufgezogenen Jungen, dahin zu-rück. Man wird sich auf diese Weise in einigen Jah-ren eines VögelchorS zu erfreuen haben. Auch sucheman diejenigen Thiere, welche den Eyern der Vogel,ja den jungen nnd alten Vögeln selbst nachstellen, wiedie Marder, Iltisse rc. aus dem Garten zu vertilgen;so wie auch dafür gesorgt werden muß, daß sich die denSpaziergängern unangenehmen Plageinsekten, wie dieMücken, Stechfliegen rc. nicht zu sehr vermehren, inwelcher Hinsicht man keine Pfützen, so wie überhauptstehendes Gewässer, Moräste, Düngerhaufen, an wel-chen sich dergleichen Insekten gern aufzuhalten pfle-gen, dulden muß. Dieserhalb ist auch anzurathen, ei-nen Park oder Thiergarten, so wie überhanpt jedenLustgarten zum Vergnügen der Einwohner einer Stadt,wo möglich hoch, das heißt, aufeinem erhabenen Platzeanzulegen, weil hier nicht nur reine gesunde Luft herrscht,sondern auch alle Pfützen und andere Feuchtigkeitenschneller aus- und abtrocknen, wodurch dem genanntenUngeziefer keine Gelegenheit sich zu vermehren gege-ben, und auch die Lust mit üblen Ausdünstungen nichtgeschwängert wird. — Im Sommer, so wie über-haupt bei trocknem Wetter in warmen Tagen, müssendie öffentlichen Spaziergänge des Morgens fleißig be-gossen oder besprengt werden, welches am besten miteiner Maschine erreicht wird, welche die Gestalt einesFasses hat, aus einem Wagen liegt oder ruht, und hin-ten unterhalb eine von Eisenblech daran befestigte,lange Röhre, mit kleinen Löchern versehen, hat, wo-von eine Seitenröhre in die Maschiene oder in dasFaß geht, die oben mit einem messingenen Hahn ver-sehen ist. Die Maschine wird nun mit Wasser ange-füllt, zwei Pferde vor den Wagen gespannt, und so