6!8 Spaziergang.
dem Spaziergänger eine gewisse Verbindlichkeit auf,beschränken seine Freiheit, weil sie entweder erst er-kauft oder doch erbeten werden muß, wie bei den Pri-vatgärten, und also können sie in sofern nicht mit denöffentlichen, sogenannten nationalen verglichen werden,die ein jeder ohne Unterschied nach seiner Bequemlich-keit besuchen kann, ohne daß sein Geldbeutel in An-spruch, noch sein Wille beschränkt oder behindere wird.Indessen sind die Spaziergänge in den zuletzt genann-ten Gärten, für diejenigen, welche sich gern in ausge-suchter, wenn gleich auch gemischter, Gesellschaft be-finden und das Geräusch lieben, gewiß sehr willkom-men; denn da in vielen dieser Gärten auch andereVergnügungen, wie Rutschbahnen, Kreisfahrbahnen,Schaukeln, Feuerwerke, equilibrische, magische und an-dere Vorstellungen, Konzerte rc. rc. dargeboten wer-den, so fehlt es dem Spaziergänger auch nicht an Un-terhaltung. Ein MehrereS von diesen Gärten wirdunter Tivoli in T«, und Volksbelustigung inV. vorkommen. — Spaziergänge in den Gal-lerten und Vorsälen,s.Spaziersaal.— Auchdie spaziergänge, die man in einigen Städtenunter den Häusern, gewöhnlich an öffentlichen Plätzen,Märkten rc., auch an und auf Brücken findet, die so-genannten Arkaden oder Bogenlauben dürfenhier nicht anzuführen vergessen werden. S. den Art.Laube, Theil 65, S. 636, und Arkade, im Sup-plement; auch Gallerte, Th. 15, S. 775. —Von den Spaziergänge» bei den Römern, s.1'or>tion5>, Th. 115, S. 187. Die Römer hattenzu Rom eine große Anzahl solcher Säulenhallen,welche schöne ausgelegte Fußböden und Decken hat-ten. Man nannte diese Colonnaden oder Säulenhallen,nachdem die Säulen entweder enge oder weit von ein-ander standen, In, 8) sH'Ia, ensHia,
<H38t)Iu, uruoost/Ia, dicksäulig, nahsäulig, schön-