Spazierstock. 625
sind stark und unbiegsam. Ein Mehreres über dieseStöcke, und den Handel damit, s. unter Stock. Hierwill ich nur noch des Spazierstabes oder Stok»kes mit einem Schrittzähler Erwähnung thun,welches ein Stock zum daran Gehen ist, nur daß manvermittelst einer daran angebrachten Maschine, dieSchritte, die man macht, zählen kann. Der Stock isthohl, und der unten angebrachte Beschlag ist gleich-falls hohl; in demselben ist eine Scheibe mit einemSperrrade in einem besonders angeschraubten Lager be-weglich angebracht; oder man hat das Lager mit sol-cher Scheibe an den Beschlag angeschraubt. Der ge-wöhnliche Stachel des Stabes oder Stockes dient zueinem Drücker, der auf solche Weise angebracht ist,daß, wenn man sich auf den Stock stützt oder stemmt,solcher in die Höhe geht; sobald man aber den Stockwieder in die Höhe hebt, durch eine unter der Scheibeangebrachte Feder wieder nieder- oder zurückgedrücktwird. Der Drücker, welcher gekröpft ist, hat unter-wärts an seiner Kröpfung eine Feder, welche bei jedemAuffetzen und Drücken des Stabes das Sperrrad, wel-ches an der Scheibe befestiget ist, allezeit um einenZahn fortfchiebt, und folglich eine Schnur, welche un-ten um die Scheibe unter dem Stockknopfe um eineandere angebrachte Scheibe stark angespannt ist, her-um drehet. Gegen das Sperrrad zu ist eine Art vonFeder oder Sperrkegel angebracht, welche durchEinfallen in das Sperrrad verhindert, daß das Radnichr wieder zurückgeht. Ueber der obersten Scheibe isteine Schraube angebracht, durch welche die Scheibemit der Schnur ausgespannt werden kann. Dieseobere Scheibe ist die gekröpfte Stange, woran dieobere Scheibe befestiget ist, wird mit dem untern Theileim Stocke eingelassen, daß solche sich völlig auf- undabschieben läßt, und damit man zu der Schraube, wo-durch die Schnur angespannt werden kann, kommen<vec. rechn. Enc. Theil UVI. R r