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Hundert und sechs und funfzigster Theil, welcher die Artikel Sonntag bis Speckstein enthält.
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Specereihandel. 659

hatte es in dieser Hinsicht mit den Niederlanden, weildiese Staaten an Frankreich grenzten, und den Trans-port, sowohl zu Lande, als auch zu Wasser, erleichter-ten. Der frühere Handel, den Frankreich mit Hollandbetrieb, war außerordentlich Vortheilhaft für den ersterenStaat; denn nicht allein daß Holland für eine Summevon 31,100,000 Guld.Fabrik- u.Manufaktur-Waarenund Naturprodukte nahm, sondern späterhin auch nochfür 20 Millionen Gulden Waaren aus Amerika. Allediejenigen Specereien und Droguen, welche die Le-vante über Marseille lieferte, gingen zum Theil auchnach Holland. An Specereien rc. lieferte Frankreichbesonders viel Safran, Honig, Mandeln, Oliven, Ka-pern, Pflaumen (Prunellen), Seifen, Farbewaaren,Maronen oder ächte Kastanien, Papiere, eingemachteFrüchte/Weinessig, Branntweine, Weine, wohlrie-chende Wasser und Oele; dann lieferte es eine großeAnzahl Galanteriewaaren, Tapeten, Teppiche, Hüte,seidene Strümpfe, Nadler- und andere kurze Waaren,Juwelen, Uhren, Handschuhe, goldne, silberne undseidene Tressen, Kattune rc. rc. Von allen den Dro-guen, Specereien und andern Waaren, welche vonFrankreich nach Holland gingen und gehen, blieb nurein Theil zum eigenen Gebrauche in Holland, der andereansehnlichere Theil wurde mit großem Vorrheile wiederin andere Länder von den Holländern geführt. Vorder Revolution zog Frankreich aus seinen Kolonien inAmerika allein, was Zucker, Kaffee, Indigo und Baum-wolle anbetraf, jährlich 140 bis 145 Millionen anWerth (welches sich aber jeßt durch den Verlust vonSt. Domingo sehr vermindert hat), und von diesenWaaren ging ziemlich die Hälfte aus Frankreich nachAmsterdam und Rotterdam, entweder für Rechnungder Holländer, oder um daselbst für Rechnung derFranzosen verkauft zu werden. Denn da Holland ausseinen eigenen Kolonien mehr erhält, als es selbst ge-

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