Band 
Hundert und sechs und funfzigster Theil, welcher die Artikel Sonntag bis Speckstein enthält.
Seite
672
JPEG-Download
 

672 Specereihändler.

sie auf, besonders wurde Indien dieserhalb in Anspruchgenommen und reichlich geplündert, weil es mit diesenSchätzen am reichhaltigsten ausgestattet worden, undso ist es bis auf die neueste Zeit geblieben, wo dieserHandel durch die Ausbreitung der Naturkunde einenoch größere Ausdehnung erhalten hat, und immernoch durch neue Schätze die Waarenkunde in diesemZweige bereichert wird. — Wie sich die Preise dieserWaaren stellen, ersieht man aus den Preiscourantender mit diesen Waaren handelnden Nationen, worausman zugleich ersieht, von woher man sie am wohlfeil«sien und besten, mit Berücksichtigung der Fracht, Spe-dition rc., bezieht; denn dieses ist beim Handel am wich-tigsten und nicht zu übersehen. Die Nationen, welchedie Specereien und Droguen aus der ersten Hand be-ziehen sind die Engländer, Portugiesen, Holländer,Franzosen, Russen u. Dänen, und von diesen beziehen siedie übrigen Nationen, die keinen unmittelbaren Handelnach oder mit den Kolonien treiben. Was die Waarenselbst anbetrifft, so findet man solche unter ihremNamen in der Encyklopädie abgehandelt.

Specereihändler, Droguist, Gewürzhändler,Apothekerwaarenhändler, i8p66iur1u8, ^ro-vmlurins; Fr. Dio^ui8ts, Alarclliancl 6ii Dro-AN68, Hlgrvlikmck 6uLpi66i'i68, einKaufmann, der mitSpecereiwaaren handelt, der sich diesem Handels-zweige ausschließlich gewidmet. Den Namen Dro-guist, Specereihändler führt eigentlich nur der-jenige Kaufmann, der mit diesen Waaren im Große»handelt, der Detaillist, der sie im Kleinen verkauft,vereinzelt, wird Gewürzkrämer, Fr. ge-

nannt, obgleich dieser Unterschied nicht überall, beson-ders in jetziger Zeit, so streng genommen wird, undman auch die Dekaillisten dieser Waaren mit demNamen Droguisten, Specereihändler, beehrt,oder überhaupt der Name Krämer zu veralten an-