Band 
Hundert und sechs und funfzigster Theil, welcher die Artikel Sonntag bis Speckstein enthält.
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Specht. 6S7

schlägk, worauf er seinen Aufenthalt hat, welches ziem-lich dem Lermen gleicht, den ein Specht mit seinen,Schnabel macht. Zuweilen fängt er sich mit dem Halsein den Sprenkeln, indem er längs der Stange hinauf,klettert; allein es ist kein vorzügliches Fleisch, weildiese Art Vogel nach Einigen ein sehr hartes, trocknesFleisch haben. Sie werden in Deutschland, auch inItalien, gegessen, besonders im letztem Lande, in wel-chem sie ziemlich fett angetroffen werden. Der Grün-specht ist kein schädlicher Vogel, wie angegeben wird,denn was man ihn allenfalls beschuldigen könnte, sagtBechstein*), ist, daß er zuweilen im Winter dieBienenstöcke beschädiget, um zu den Bienen zu gelan-gen, welches man ihm durch vielerlei Mittel leicht ver-wehren kann. Die gesunden Bäume werden aber vonihm nicht berührt. Denn nach den genauesten Beob-achtungen geht er nur an die wurmfaulen Bäume undpocht, um die Maden und Insekten, die in den Ritzenunter der Rinde rc. sitzen, herauszustöbern, welche seinPochen eben so fürchten sollen, als die Regenwürmerdas Graben des Maulwurfs, und sich durch die Fluchtzu retten suchen. Er zerstört auch viele Raupennesterund sucht im Winter in Städten und Dörfern, an denThüren und Häusern unter dem Gebälke, in den Lehm-wänden und Strohdächern die Jnsektenpuppen auf.

2) Der grauköpfige Grünspecht, kieu»V9IUI8 6lii6r6N8, front« ok>8ol6ta ruliro INN6U-Ista, <Ior 80 Iunn6ri8 6t l66trioil)U8 uluriun6t eruul«viri»lil)U8, uropvjffo llavo, r6Hri>ffI)U8 cmxlacju«fii86i8, <r,,lr, r,II>i<Irr. 8vnt. nnt. o.

loin. l, jr.434, n. 45. Dieser Vogel hat die Größeunseres Grünspechtes, sein Schnabel ist matt aschfar-

*) In seiner kurzen, aber gründlichen Musterungaller disber mit Recht oder Unrecht von demJäger als schädlich geachteten und getvdtetettThiere rc. rc. Gvrha, 1792. S- 111.