Specht. 693
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Schweb. 8oi1-tVr»n!'.k,, l^illllrüllu. Dieser Spechtist in Europa heimisch, und hat besonders Deutschlandzu seinem Aufenthaltsorte gewählt. Er ist der größteunter allen Spechtarten der allen Welt. Er ist vonder Spitze des Schnabels bis zum Ende des Schwan-zes 16 Zoll lang; der Schnabel ist 2^- Zoll lang undhornartig; die Kapve auf dem Wirbel hat ein lebhaf-tes Roth und die Federn des ganzen Körpers ein mat-tes Schwarz, weshalb er auch den Namen Holzkräheerhalten hat, so wie auch wegen seines Namrels, wel-ches dem der Krähe gleicht. Das Weibchen unterschei-det sich von dem Männchen in der Farbe, es hat nichtein so dunkles Schwarz, und das Roth auf dem Hin-terhaupte fällt mehr inS Gelbe, oft findet man dieseFarbe bei ihnen, den Weibchen, gar nicht. WennLas Roth bei den Schwarzspechten tiefer auf das Ge-nick hinabgeht, so sollen es alle Männchen seyn. DieJungen sind anfangs auf dem Kopfe nur roth undschwarz gesprengt; übrigens aber schwarzbraun. —Man findet diesen Specht in hohen Waldungen aufden Gebirgen in Deutschland, in der Schweiz und aufden Vogesifchen Gebirgen; dagegen ist er, nach Büf-fo n, in vielen Provinzen Frankreichs gar nicht be-kannt, welches auch Sa lerne dadurch bestätiget, in-dem er sagt, daß man ihn in derNormandiegarnicht,und eben so wenig in den Gegenden von Paris undvon Orleans antreffe; auch in England, Holland undin Italien soll man ihn nicht gesehen haben, wenig-stens behauptet dieses Willughby von dem ersteren,und Aldrovand von dem letzteren Lande; indessensind andere Naturforscher doch der Meinung, daß er