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sich auch in diesen Ländern aufhalten müsse, nur treffeman ihn überall sehr sparsam, und da er sehr scheu ist,so bekommt man ihn auch selten. Uebrigenö findetman ihn in allen nördlichen Gegenden, sogar in Schwe-den. So giebt es auch Gegenden, die der Schwarz-specht vorzugsweise liebt, welches die einsamen undwilden Oerter find; so soll der Spessart im südlichenDeutschland wegen der sehr vielen darin hausendenSchwarzspechte berühmt seyn; in dem übrigen Deutsch-land findet man sie dagegen eben nicht häufig. DiesesAlles scheint zu beweisen, daß diese Spechtart über-haupt nicht zahlreich angetroffen wird; man findet auchselten in dem Umfange von einer halben Meile mehrals ein Paar von diesen Vögeln an. Sie sollen sichin einem gewissen Bezirke in der Runde aufhalten,den sie nicht verlassen, und wo man sie beinahe immerwieder findet. Dieser Specht höhlt, wie die andernArten, die Bäume mit seinem Schnabel aus; er klopftmit so starken Schlägen daran, daß man eö so weit,als die Schläge mit einer Axt daran, hört; er sollaber, nach genauen Beobachtungen, nicht die gesundenBäume wählen, sondern nur die inwendig kernfaulenund wurmfcässigen, daher auch wohl der weit sich ver-breitende Schall seiner Schnabelschläge. Aus diesenBäumen holt er die denselben schädlichen Insekten zuseiner Nahrung, auch wählt er die gemachte Aushöh-lung zu seiner Wohnung. Das Weibchen legt zweioder drei weiße Eyer; die ausgebrüteten Jungen wer-den in den hohlen Bäumen aufgezogen, in denen sieaus dem Eye kommen. Sie lassen sich zähmen undleben kurze Zeit von Wallnüssen.
Wenn dieser Specht sein angefangenes Loch durch-bohrt und sich den Eingang zum hohlen Baume ge-öffnet hat, so macht er ein großes Geschrei, oder erläßt ein scharfes und langgedehnteö Pfeifen von sichhören, welches weit gehört wird; auch laßt derselbe