7or Specht.
und wiegt nur eine Unze. Er unterscheidet sich am Ge-fieder von dem großen Buntspechte nur durch denUnterleib, welcher schmutzigweiß oder grau ist, unddurch das fehlende Roth unter dem Schwänze unddas Weiße auf den Schultern; alle andere Kennzei-chen sind dem großen gemein; auch das Rothe aufdem Kopfe zeigt sich nur bei dem Männchen. Mangewahrt ihn den Winter über nahe an die Häuser undin die Baumgärten kommen, um seine Nahrung zu su-chen. Bech stein nennt ihn ein sehr nützliches Gar-tenvögelchen, dessen Magen er immer mit weißen Ma-den, Insekten rc. angefüllt gefunden hat. Er klettertnicht sehr hoch auf die größten Bäume, und scheintrund um an den Stamm gefesselt zu sein. An denObstbäumen sucht er nicht allein die Schalen ab, son-dern stellt auch im Grase und Moose unter den Bäu-men den für die Obstbäume so schädlichen Schmetter-lingöpuppen nach. Er nistet, wie die übrigen Spechte,in einem Baumloche, welches er oft der Kohlmeisestreitig machen soll, der er an Kräften überlegen ist,und die gezwungen wird, ihm ihre Wohnung einzu-räumen; das Weibchen legt grünlichweiße Eier. Manfindet diesen Buntspecht in England, Deutschland,Schweden, ja er soll bis nach Nordamerika verbreitetseyn; denn man gewahrt in Loustana einen kleinenBuntspecht, der ihm fast in Allem gleicht, ausgenom-men, daß der Kopf oben, wie bei dem KanadischenBuntspecht, mit einer schwarzen Kappe bedeckt ist, dieeinen weißen Rand hat. Nach Salerne soll dieserVogel in Frankreich nicht anzutreffen seyn; alleinman findet ihn, nach Büffon, doch daselbst. AuchzuAntigua will Sonnerat einen kleinen Buntspecht ge-sehen haben. An dem Weibchen dieses kleinen Vogelsist gar nichts Rothes; aber auch MännchenwillB ech-siein gesehen haben, die keinen rothen «L-cheitel hatten,welches aber nach dem genannten Schriftsteller bei allen