Band 
Hundert und sechs und funfzigster Theil, welcher die Artikel Sonntag bis Speckstein enthält.
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Specht. 703

Männchen der Fall seyn soll, bei welchen sich die rothenFedern verlieren.

Hierher gehört auch noch derdreizähigeBunt- .specht, kious 1ritlact) lu8 von der Größe

des mittleren Buntspechtes, mit weiß und schwarz ge-flecktem Körper, mit goldfarbigem Scheitel am Männ-chen und silberfarbigem am Weibchen, und nur dreiZehen. Man trifft diesen Specht nur im nördlichenDeutschland und auf den südlichen Alpen an. Ernährt sich von Insekten, wie sein Vorgänger, und istdaher eben so unschädlich. — Unter den Vögeln deralten Welt, welche Aehnlichkeit mit dem Buntspechthaben, gehören:

1) Der gewässerte und gefleckte Bunt-

specht aus Nubien, I?l6U8 inililous, 6x »ll»o,rulo 6t 1u8CO variu8. I^inn. 8)'st. imt. 6. (ilinel.I'oin. I, s>a>r 439. n. 52; Fr. cks iVu-

llis OU(l6 6t t8vll6t6; 16 Ulc tn6ll6t6 (l6 ^u!jI6.Dieser Specht ist um ein Drittheil kleiner, als derEuropäische Buntspecht, sein ganzes Gefieder hat einangenehmes aus Tropfen und Wellen bestehendesBunt, welche gebrochen und gleichsam weiß und gelb-rökhlich geschlängelt und gefleckt sind, auf einemGrunde, der gelbbraun und auf dem Rücken schwärz-lich ist, und etwas tropfenförmiges Schwärzliches aufdem Weißlichten der Brust und des Bauches hat.Ein schön rother Halbzopf deckt wie eine Kappe denHinterkopf. Auf dem Wirbel und dem Vorderkopfe istvon den feinen und schwarzen Federn jede auf derSpiße mit einem kleinen weißen Tropfen gefleckt. DerSchwanz ist in der Quere durch braun- und rothgelbeWellen abgetheilt.

2) Der große Bun tspecht vonLüeon,derKardinalsspecht, ki<M8 carckinulis; Fr. Is<^rnn«l pio vsl'io ck6 I'i8l6 elo I^ieoll; Engl. 6nr-tlinul ^V'oo6i>6eIc6r. Der Wirbel und Hinterkopf