Band 
Hundert und sechs und funfzigster Theil, welcher die Artikel Sonntag bis Speckstein enthält.
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710 Spechtmeise.

schiedene Eigenschaften an, die dieser Art zukommen;allein sie kommen derselben nur zum Theil, aber nichtausschließungsweise zu. Dieser Vogel hackt mit sei-nem Schnabel die Baumrinde mit mehr Gewalt^ alsdie Spechte und Meisen, welche Gewohnheit er auchim Bauer beibehalten soll, wodurch er oft eine Oeff-nung, um durch solche zu entwischen, macht. Er stößtalle Augenblicke gegen die Wände mit zwei-, dceplbisacht- und neunmal wiederholten Schlagen, auf welcheWeise er im Zimmer die Fensterscheiben und das Glasder Spiegel zerbricht. Er hat noch überdies viel.vondem Ansehen und dem Wesen der Meisen an>sich;nur in Ansehung des Schnabels ist er davon Verschißden, so wie er sich von den Spechten durch die Ge-stalt des Schwanzes, der Füße und der Zunge unter-scheidet. Der ganze Obercheil des Kopfes und desLeibes ist bei dem Männchen bläulich-aschgrau; dieKehle und Backen sind weißlich, Brust und Bauchpomeranzenfarbig; die Seiten^ die Beine und.die Ge-gend des Afters sind etwas dunkler, und fallen in dasKastanienbraune ; die Deckfedern unter dem Schwänzesind weißlich, mit rothgelben Säumen, und erstreckensich bis fünf Linien von dem Ende des Schwanzes.,Ein schwarzer Streifen entsteht bei den Naselöchern,geht über die Augen und erstreckt sich hinter den Oh-ren ; die großen Flügeldecken und die Schwungfedernsind braun mit mehr oder weniger grauen Säumen;die Seitenwendefedern sind schwarz und am Endeaschgrau; die äußersten über die Hälfte der Länge weißgesäumt, und nach dem Ende zu durch einen Fleckenvon gleicher Farbe durchschnitten; die drei folgendensind an dem innern Rande mit einem weißen Fleckenbezeichnet. Der Schnabel, welcher schwarz, ganz ge-rade, ziemlich lang und spihig ist, ist oben aschgrau,unten aber Heller; die Füße sind grau, und die Federnam Grunde schwärzlich aschgrau. DieZunge ist nicht