Band 
Hundert und sechs und funfzigster Theil, welcher die Artikel Sonntag bis Speckstein enthält.
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Speckbrühe. Specken. 727

Speckbrühe, eine von Schweinsspeck gemachte Brühein den Küchen.

Speckbückling, ein geräucherter fetter Hering, welcheram Rücken aufgeschnitten ist; ein Flick Hering.

Speckdamm, s. Spittdamm.

Speckdeich, s. daselbst.

Specken, dieses Wort, welches oft mit Speck- oderSpittdamm einerlei ist, bedeutet in den untern Strom-gegenden, wo Ebbe und Fluch einen reichen Schlick-fall bringet, so viel, als ein von Buschwerk auf demWatte in einer geringen Breite verfertigter Damm,der rechtwinklicht vom hohen und festen Ufer hinab,hinter und unmittelbar am Schlick auffangendeBuschwerke angelegt wird, um, wie durch einen An-ker, die Abwässerung und Ableitung dergleichen WerkeüberS kahle und niedrigste Watt zu verhindern, wiesie denn auch zugleich zum weitern Auffangen undVerhöhen des erzielten Schlickfalls dienen. Derglei-chen Specken werden, je nachdem der Schlickfall reich-lich und die Ebbe niedrig abläuft, eine, auch mehrereRuthen von einander angelegt, und zwar nach demhohen, trocknen und festen Verbände hinauf, um einPaar Fuß sich verjüngend oder pyramidalifch zusam-menlaufend. Sie müssen sofort und unmittelbar vondem Busch- oder Grundbette mit angelegt werden.Geschieht solches nicht, so wird bald darauf, bei demniedrigsten Stande der Ebbe, der hinter solchen Wer-ken sich aufgelegte Schlick dieselben, wenn sie auchübrigens noch so tüchtig angelegt worden, aufs gewalt-samste bis in die davor befindlichen größten Tiefen derStrombahn hinabreißen, auch bei dieser Gelegenheitwohl plötzlich gar einen Theil des dahinter liegendenSchardeiches mitnehmen; und solches gerade zu derZeit, da man sonst glaubt, ihn durch die davor ange-legten Grundwerke recht wohl verwahrt zu haben. In-dem , zwischen den» Auöfließen der Elbe und Weser