Band 
Hundert fünf und sechzigster Theil welcher die Artikel Staatsschuld bis Staatsverwaltung enthält.
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Staatsschuld.

Handarbeiten aller Art rc., im Werthe von ungefähr230 Millionen Thlrn., dem feindlichen RequisnionS-Systeme zu bringen gezwungen wurden) im Zustandeder Ueberfluthung 0er Preußischen Länder von den feint»lichen Heeren, den Preußischen Staatskassen an AuS-rüstungsaufwand, Revenüen - Verluste, und baarenAbzahlungen auf die zuletzt verglichene allgemeineKriegs-Contribution der 120 Millionen Franken, eineSumme von ungefähr 86,647,280 Thalern; an fünf-jährigem UnterhalkungSbedarfe der Französischen Be-satzung in den drei Oberfestungen, ungefähr 5,845,045Thaler, und an Leistungen an die Französische Armeeund ihreVerbündeten in dem Feldzuge von 1812, un-gefähr 51,981,310 Thaler, also zusammen dieSumme von 144,473,636 Thalern gekostet hat. Hier-nach berechne man nun die Kosten und Verluste desOesterreichischen Staars, der, außer dem Feldzuge amRhein 1792 — 95, woran auch Preußen und Hes-sen Antheil nahmen, den Krieg mit Frankreich, imVereine mit England uns Rußland, nachdem Preu-ßen, Spanien, Toskana und Hessen-Kassel mit Frank-reich Friede geschlossen hatten, vom Jahre 1795 bis1797, 1799 bis 1801; dann 1805 und 1809, inwelchem letzteren Kriege Oesterreich allein gegen Na-poleon kämpfte, fortgesetzt hat, und man wird dieMillionen ermessen können, die dieser Staat in diesenKriegen zum Opfer gebracht hat, wenn gleich Eng-land es nicht an Subsidien oder Hülfsgeldern hat feh-len lassen. Man berechne nun ferner die Kosten derKriege Englands, die Erbauung und Ausrüstungher Kriegsschiffe, die Unterhaltung der Flotten, unddie Ausrüstung und Unterhaltung ihrer Landmacht,ihre gezahlten Subsidien, und man wird sich leichteinen Begriff machen können, daß die Staatseinnah-men zu solchen Kriegesausrüstungen nicht ausreichen,und daß, um diesen Aufwand zu bestreiken, bedeutende