Band 
Hundert fünf und sechzigster Theil welcher die Artikel Staatsschuld bis Staatsverwaltung enthält.
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Staatsschuld.

Blut, Anleihen, Auflagen rc. kosten; wie hoch sichaber der Betrag der Anleihen belaufen mag, wissenwir nicht; allein mag er 5, 10 oder 15 MillionenPfund Sterling betragen, darauf kommt es hierbeinicht an. Wir ertragen diese Last, wir zahlen dieseAuflage zur Aufrechthaltung unserer Freiheit und un-serer Unabhängigkeit, für unser See-und Militairüber-gewicht, für unsere Nationalgröße und für unsern Na-tionalruhm. Wir unterwerfen uns dieser Last, umder Welt zu beweisen, daß Nelson noch fortlebt, unddaß ein Wellington nicht vergebens ficht. Wirunterwerfen uns derselben, um unser theures und ed-les Vaterland, die Grabmäler unserer Väter und dieAltäre unseres Gottes dem Schicksale zu entziehen,welches alle andere Nationen zu Boden gestürzt hat.Wenn diese Erwägungen nicht hinlänglich sind, umuns dahin zu vermögen, freiwillig jenen Tribut zuzollen, so überlegen wir wenigstens, daß die Unterwer-fung uns größere Opfer kosten würde; so überlegenwir, was es uns kosten würde, dem Feinde die Rechte,die Unabhängigkeit und den Ruhm Englands zuüberlassen; denn wir würden uns nothwendiger Weisedazu entschließen müssen, wenn wir den Kampf nichtmit Muth (totv corpore regui) fortsetzen, wenn wirihn nicht mit Herz und Seele, und selbst um denPreis unserer Glücksgüter auSdauern." — Dagegenhat es aber auch nicht in eben der Zeit an bittern Kla-gen über den sinkenden Finanzzustand dieses Staatögefehlt. So heißt es in der Londner Zeitung „llw8tat68mrin" vom Jahre 1813: „Unser gegenwärtigerZustand muß diejenigen, welche sich des Anfangs undder Fortschritte der Französischen Revolution erinnern,in Schrecken setzen. Die steigenden Preise aller Le-bensbedürfnisse, eine Folge der Enkwerthung unsererBanknoten, die beinahe unsere einzige zirkulirendeMünze sind, bringen allmählig dieselbe Wirkung her-