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Staatsschuld.
des verwichenen Jahrhunderts, verwickelt wurde, unddie nicht nur das Land selbst sehr hart trafen, weil esoft der Kriegsschauplatz war, sondern auch Anleihenim Auslande zur Folge hatten. Die früheren Schul-den, die Sachsen im Auslande zu machen gezwungenwurde, negoziirte es i.n Holland, und diese Schulden,vereint mit den Landesschulden oder den innern, welchedie oben erwähnte Totalsumme ausmachen, waren,nach Pölitz (Geschichte und Statistik des König-reichs Sachsen rc., Th. 2, S. 344), bis zum Jahre1807 auf 15 Millionen Rthlr. getilgt, und sie würdenin wenigen Jahren ganz getilgt worden seyn, wennnicht der Krieg 1806 noch außerordentliche Beiträgenöthig gemacht hätte, wie z. B. eine Brandschatzungvon 25 Millionen Franken, die das Land 1807 indrei Terminen erlegen mußte, so wie auch späterhin,1813, eine neue Anleihe. Schon im November desJahres 1807 wurde vom Könige Friedrich Au-gust dem Ersten zur Deckung der Kriegskosten eineAnleihe von 1,500,000 Rthlrn. bei dem HandelshauseFrege und Komp. in Leiprig negoziirt, wovon dieerste Rückzahlung von 300,000 Rthlrn., als der fünfteTheil der Schuld, zur Michaelismesse 1813 Stattfand. Die zur Auszahlung kommenden Nummernwurden ein Jahr vorher durch das LooS bestimmt.Die neue freiwillige Anleihe im Jahre 1813, von2 Millionen Rthlrn., wurde von dem Könige Frie-drich August dem Ersten gemacht, um die Masseder im Umlaufe befindlichen KassenbillettS nach Er-forderniß derZeitumstände zu vermindern, und dadurchden Cours derselben zu verbessern. Zur Erleichterungder Theilnahme wurde die Anleihe in sechs Klassen ge-theilt. Zur Bezahlung der Zinsen und zur kheilweisenAbtragung des Kapitals ward ein eigener aus densichersten Staatseinkünften fließender Fonds errichtet,der niemals zu einem andern Zwecke bestimmt werden