Band 
Hundert fünf und sechzigster Theil welcher die Artikel Staatsschuld bis Staatsverwaltung enthält.
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Staatsschuld.

mindert worden war, und zu deren Verzinsung undTilgung jährlich 60,l81 Rchlr. 12 Gr. verwendetwerden. Zur dritten Abtheilung gehört die Schuldder Kassenbilletts-Haupt-Auswechselungökasse, welchezu Ende des dritten Quartals nur noch 26,000 Rthlr.betrugen, die zu Ostern 1835 bezahlt werden sollten.Zur vierten Abtheilung gehören die auf der Haupt-staatskasse hastenden Schulden von etwa 2 MillionenThalern, die durch die Staatspapiere, welche die Haupt-staarskasse besitzt, gedeckt sind. Zur fünften Abthei.lung gehören die Schulden der Ober-Lausitz, welchegegenwärtig ungefähr 1,050,000 Rthlr. betragen. Diegesammte Staatsschuld beträgt demnach 11,402,291Rthlr., und ist daher seit dem Jahre 1807, ungeachtetder Opfer, die Sachsen in den Jahren 1806 und1813 — 15 hak bringen müssen, um mehr denn 3^Millionen vermindert worden, welches in der gutenStaatsverwaltung dieses Landes liegt, worin Sachsenschon lange als ein Muster gerühmt worden ist; denndurch die Erhöhung der Industrie und Ausbreitungdes Handels hat Sachsen in der Bevölkerung und deminnern Wohlstände zugenommen, und hierdurch konn-ten auch die Abgaben vermehrt werden, die in direktenund indirekten Steuern, in Grund-, GewerbS- undPersonensteuern, in Miliz-Ritterpferds-Donakivgel«dern, Zöllen, Accise, Trank- und Fleischsteuern, Mahl-groschen rc. bestehen, wozu nun noch der Ertrag derDomainen und Regalien kommt, und dann dieLehnS-anfälle rc. In den 1780r Jahren betrugen dieStaatseinkünfte Sachsens jährlich 6,900,000Rthlr.,wozu die Fürstlichen Domainen und Regalien allein2,400,000 Rthlr. beitrugen. Unter den Ausgabendes «LtaatS kostete der Hofstaat jährlich 1,300,000Rthlr, die Gesandschaften 150,000, der Stall 136,000,die Jagd 96,000 Rchlr. rc.; die Armee 2,000,000Rthlr. Die Prinzen, Söhne des Churfürsten Au-