232 Staatsschuld.
Diese Schulden belaufen haben, und aus wessen Rech«nung, ob auf diejenige von England oder von Han.nover, sie gekommen sind, ist nicht bekannt. In derlangen Ruhe die Hannover nach dem siebenjährigenKriege genoß, ging das Finanzwesen in dem gewohn-ten Gange fort. Die Einkünfte beliefen sich in denI780r Jahren auf 3 Millionen Rkhlr. Die vielenRegierungsveränderungen, die Hannover seit dem An«fange dieses, neunzehnten, Jahrhunderts erlitt, indemes erst von Frankreich als erobertes Land in Besitzgenommen, dann 1805 an Preußen abgetreten;dann diesem wieder genommen und größtentheils zudem 1807 neuerrichteken Königreiche Westphalen ge«schlagen wurde, lassen in den Staatseinkünften undAusgaben eine Lücke, indem während dieser Periodeandere Finanzverwaltungen eintraten; nur erst nachdem Befreiungskriege 1814, als Hannover wieder her«gestellt, mit mehreren Ländern vermehrt, und auchzum Königreiche erhoben wurde, läßt sich etwas Be-stimmtes über die Finanzen sagen, in so weit sie näm-lich veröffentlicht worden. Durch den neuen Länder-zuwachs werden die Einkünfte auf 6 bis 7 MillionenRkhlr. angegeben. Die landschaftliche Einnahmebetrug nach dem für das Jahr 1826 bis 1827 ange-nommenen Budget, im Reinerträge 3,278,400 Rkhlr.,worunter die Grundsteuer 1,350,000, die Personen-steuer 683,000 Rthlr. ausmachte; die Ausgaben derLandschaft betrugen dagegen nur 3,044,876 Rkhlr.,worunter für das Kriegswesen I,479,700Rthlr., undfür die Landeöschulden 911,998 Rthlr. angesetzt wa-ren. Ueber die Kammer-Einnahme ist aber nichtsveröffentlicht worden; man schätzt sie jedoch fast eben sohoch, als die Landschaftliche, woraus sich dann auchdie oben angeführte Totalsumme der Einkünfte ergiebt.In dem Rechnungsjahre 1829 — 30 betrugen dieSteuern, mit Inbegriff der Administrationekosten,