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Staatsschuld.
Staatsschulden der kleineren Staaten Deutschlands.Um nun die Passiven in eine einzige Schuld zu con-solidiren, hat der jetzige Großherzog, Ludwig derEilste, im Jahre 1834 eine Anleihe von 2,375,000Gulden bei den Herren von Rothschild». Sohnnegociirk.— Die Staatsschulden des Land-grafen von Hessen Homburg sind nicht be-kannt; die Einkünfte belaufen sich auf100,000Rkhlr.
Die Staatsschulden und der Finanzzu-stand desGroßherzogthums Weimar könnennur aus der neuesten Zeit, nach Einführung der Land-stände, 1816, betrachtet werden, da aus einer früherendarüber nichts veröffentlicht worden. Unter demGroßherzoge Karl August betrugen die Einkünftein den I820r Jahren ungefähr iz Millionen GuldenRheinisch, und zu den Staatsbedürfnissen waren 1825622,901, und 1827 nur 585,318Rthlr. nöthig. ImJahre 1833 betrug der StaatSaufwand 609,795 Rthlr.17 Gr. 9Pf. Conventionsmünze, nämlich: 1) für dieLandesbehörden 138,499Rkhlr. 2Gr. 9^Pf.; 2) fürden außerordentlichen Aufwand auf den Staatsdienst74,123 Rthlr. 1 Gr. 1 Pf.; 3) für die Geistlichkeitund für die Schul- und Bildungsanstalten, als Zu-schuß auf ihre Einnahmen, 40,518 Rthlr. 14 Gr.1-ß- Pf.; 4) für gemeinnützige Anstalten und Institute20,072Rthlr.6Pf.; 5) fürdenLandtag3500Rthlr.;
6) für den Unterhalt dcö MilitairS 99,000 Rthlr.;
7) für den laufenden Etappen-Aufwand 1000 Rthlr.;
8) für die Landeöschuldeu 175.300 Rthlr.; 9) fürden Aufwand und die Abfall-Erhebung der Landes-Abgaben 46,782 Rthlr. 18 Gr. 2z Pf.; 10) aufAgio-Verlust 1000 Rthlr.; 11) an Reservefonds10,000 Rthlr.; in Summa 609,795 Rthlr. 17 Gr.9 Pf. Wenn gleich während der letzten Bewilligungs-Periode das früher zugestandene Militair-Krebitvo-tum von 75,283 Rthlr. zur Erfüllung der Bundes-