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Staatsschuld.
schweig in Folge von Unruhen verlassen mußte, ent-worfenen Budgete für die Finanzperiode von 1834 —36 wurden die Einkünfte auf3,056,082 Rthlr. 10 Gr.
2 Pf. (früher wurden sie von den Landständen nur auf2,989,803 Rthlr. 15 Gr. 10 Pf. veranschlagt,) unddie Ausgaben auf 3,056,082 Rthlr. 10 Gr. 2 Pf.,also zu einem gleichen Betrage, so daß der Etat wederein Deficit, noch ein Ueberschuß gewährt. Der Mi-litair-Etat ist auch hier auf 350,000 Rthlr. veran-schlagt worden. Braunschweig hat das Glück gehabtin einem Zeitraume von einigen siebzig Jahren vonRegenten beherrscht zu werden, die nur auf das Wohlihres Volkes bedacht waren, nur dieses im Auge hak«ten, und daher Gewerbe und Handel, Wissenschaftenund Künste auf jede nur mögliche Weise befördertenund zu erheben suchten, selbst oft über die Kräfte desLandes, das heißt, über die Mittel, die ihnen des Lan-des Einkünfte gewährten; daher auch der blühendeZustand dieses kleinen StaatS von den 1730r Jahrenan bis zum Jahre 1806; denn bloß in Braunschweigbetrug der Zoll der ein- und durchgehenden Waarenauf dem Packhofe jährlich 200,000 Rthlr. — Vonden übrigen kleinen Staaten Deutschlands hat dasHerzogkhum Nassau an 6 Millionen Guld. Kame-ra!' und 6,173,000 Guld. Gemeindeschulden. ImJahre 1809 betrugen die gesammten Staatseinkünfte1,757,000 Guld., und 1825 wurden die Ausgabenaus 1,451.214Guld. berechnet, welchedurch570,430Guld. indirekter, und durch 880,000 direkter Steuern,wozu die Herzoglichen Domainen 101,600 Guld. bei-tragen, gedeckt werden. Die Einnahmen der Domai«nenkasse, die theils zur Bestreitung der Civilliste, theilszur Verzinsung der darauf hastenden Schulden ver-wendet werden, sollen an 1,400,000 Guld. betragen.Die Unterhaltung des MilitairS betrug im Jahre1822, 376,872 Guld. — Die Einkünfte der Her-